Dokumentation

Michael Moore attackiert mit seinem neuen Film Donald Trump

Michael Moore greift mit seinem neuen Film „Fahrenheit 11/9“ Donald Trump an. Er möchte zeigen, wie man dessen „Wahnsinn beendet“.

Filmemacher Michael Moore hat den Trailer zu seinem neuen Film „Fahrenheit 11/9“ veröffentlicht.

Filmemacher Michael Moore hat den Trailer zu seinem neuen Film „Fahrenheit 11/9“ veröffentlicht.

Foto: Andres Kudacki / dpa

New York.  Star-Regisseur Michael Moore hat den Trailer zu seinem neuen Film „Fahrenheit 11/9“ veröffentlicht. Laut Moores Twitter-Account handelt es sich bei dem neuen Projekt um eine Mischung aus Komödie, Horrorfilm und Dokumentation rund um die Politik der US-Regierung Donald Trump. Diese zeige auf, „wie der Wahnsinn anfing und wie man ihn beendet“.

Im Trailer wird eine Spaltung der Gesellschaft in Trump-Anhänger und -Gegner thematisiert und vor gewalttätigen Auseinandersetzungen gewarnt. Außerdem spricht der Filmemacher soziale Ungleichheit wie das Drama in der Stadt Flint im US-Bundesstaat Michigan an. Die Stadt hatte wegen extrem hoher und jahrelanger Bleivergiftung des Trinkwassers nach Sparmaßnahmen der Stadtverwaltung traurige Berühmtheit erlangt.

YT Trailer

Michael Moore bezeichnet Donald Trump als „letzten“ Präsidenten

Der Titel des Films bezieht sich auf den Tag nach der Präsidentschaftswahl am 8. November 2016, als bekannt gegeben wurde, dass Trump die Wahl gewonnen hat. Der linke Filmemacher und Oscar-Preisträger Moore („Bowling for Columbine“) gestaltete das Ende des Trailers gewohnt provokant. Zu sehen ist Trump, dazu hört man: „Meine Damen und Herren: der letzte Präsident der Vereinigten Staaten.“

In den USA und Kanada kommt der Film am 21. September in die Kinos, ein Deutschlandstart stand zunächst nicht fest. 2004 hatte Moore einen Film mit dem ähnlichen Titel „Fahrenheit 9/11“ veröffentlicht, in dem die Politik der US-Regierung nach dem Anschlag auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 thematisiert wurde.

(dpa/leve)