Bahn

Zu laut telefoniert – Männer liefern sich Schlägerei im ICE

Der eine wollte telefonieren, der andere schlafen. Dieser Interessenkonflikt endete in einem ICE in NRW mit handfesten Argumenten.

Bei einem außer Kontrolle geratenen Streit in einem ICE musste die Bundespolizei eingreifen. (Symbolbild)

Bei einem außer Kontrolle geratenen Streit in einem ICE musste die Bundespolizei eingreifen. (Symbolbild)

Foto: Alexandra Stolze / Bundespolizei

Siegburg.  Ein lautstarkes Telefonat in einem ICE-Waggon hat am späten Mittwochabend eine Prügelei nach sich gezogen. Wegen des eher rücksichtslos geführten Gesprächs eines 51-jährigen Türken aus Mönchengladbach habe ein fünf Jahre älterer Pole aus Viersen nicht einschlafen können und sich beschwert, teilte die Bundespolizei am Donnerstag mit.

„Als er den Störenfried ansprach, wurde dieser noch lauter und wütend“, heißt es in der Polizeimeldung. Es entbrannte ein Streit, bis der Mönchengladbacher seinen müden Kritiker würgte und mehrfach auf den Kopf schlug.

Alkohol war nicht im Spiel

Die Bundespolizei erstattete Strafanzeige gegen den Telefonierer wegen Körperverletzung. Ein Atemalkoholtest sei negativ verlaufen. Er wurde „nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen“ auf freien Fuß gesetzt.

Der Viersener wurde bei der Schlägerei in dem ICE leicht verletzt und im Krankenhaus behandelt. (dpa/W.B.)

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