Urteil

Affäre mit verheirateter Frau kostet Mann 7,5 Millionen Euro

Francisco Huizar hatte eine Beziehung zu einer verheirateten Frau. Ein US-Gericht urteilte: Er muss Millionen an den Ehemann zahlen.

Ein Affäre kann verhängnisvoll enden. Das musste auch Michael Douglas erfahren, als er im gleichnamigen Film mit Glenn Close in den Nahkampf ging.

Ein Affäre kann verhängnisvoll enden. Das musste auch Michael Douglas erfahren, als er im gleichnamigen Film mit Glenn Close in den Nahkampf ging.

Foto: imago stock&people

Durham.  Eine außereheliche Affäre kann dramatische Folgen haben. Das musste nun auch der Amerikaner Francisco Huizar erfahren: Weil er 16 Monate lang eine Beziehung zu einer verheirateten Frau hatte und damit deren Ehe zerstörte, muss Huizar 8,8 Millionen Dollar (etwa 7,5 Millionen Euro) an den gehörnten Ehemann Keith King zahlen, wie der US-Sender CNN berichtet.

Ein Richter in Durham County im amerikanischen Bundesstaat North Carolina hatte das Urteil gesprochen. Der Staat ist unter anderem wegen seiner rigiden Gesetze bekannt, auch was Seitensprünge betrifft.

King verklagte Huizar wegen Ehebruch, Entfremdung, vorsätzlicher Zufügung emotionalen Stresses sowie Körperverletzung.

Telefonprotokolle und Hotelrechnungen als Beweis

Die 8,8 Millionen Dollar, die Huizar zahlen muss, bestehen zum einen aus einem Bußgeld – ausschließlich als Strafe für Huizar. Auf 2,2 Millionen Dollar bezifferte der Richter zum anderen den durch die Affäre entstandenen Schaden für den Ehemann Keith King.

Dessen Frau Danielle, mit der er seit 2010 verheiratet war, arbeitete nämlich in der Fahrrad-Fabrik ihres Gatten. Als er von der Affäre erfuhr, ließ sich King nicht nur scheiden – sondern entließ auch seine untreue Gemahlin.

Huizar und Danielle King hatten sich übrigens im Jahr 2015 auf einer Fahrradmesse in New York kennengelernt, bei der auch der Texaner Huizar zu tun hatte. Danach begann ihre Beziehung. Als der betrogene Ehemann später Wind bekam von der Sache, forschte er nach.

Zum Beweis der Untreue seiner Frau legte er schließlich dem Gericht Telefonprotokolle, Hotelrechnungen und verräterische Postings bei Facebook als Beweise vor.

Francisco Huizar will das Urteil anfechten. (W.B.)

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