Paestum

Mosaikdieb zeigt Reue nach fast 50 Jahren

Paestum. Das ist mal eine wirklich späte Reue: Ein Mann aus den USA hat nach fast 50 Jahren gestohlene Mosaiksteinchen an die italienische Ausgrabungsstätte Paestum zurückgegeben. In einem Brief entschuldigte er sich für sein „schreckliches Verhalten“, wie die archäologische Stätte südlich von Neapel mitteilte. Er habe Paestum Anfang der 70er-Jahre besucht und sei so ­„ignorant“ gewesen, einige Steine mitzunehmen. Nachdem er einen Fernsehbeitrag über die Ruinenstätte gesehen hätte, habe er sich wieder an die Steine erinnert. Auf einem Foto ist zudem zu sehen, wie der deutsche Direktor des Museums, Gabriel Zuchtriegel, die Steinchen mit dem Brief des reuigen Mannes in der Hand hält. Paestum ­gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und ist vor allem für seine gut erhaltenen Tempel aus griechischer Zeit bekannt.

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