Köln

„Counter Strike“-Elite nimmt sich ins Visier

Köln. Zuschauen, wie andere Ballerspiele zocken: Das mag gähnend langweilig klingen, ist aber Leidenschaft zahlloser Fans. Rund 15.000 Menschen haben am Sonnabend in der Kölner Lanxess Arena verfolgt, wie die Eliten der „Counter-Strike“-Spieler aufeinander schossen. Rein virtuell natürlich. Der Veranstalter vergleicht den Wettbewerb, die ESL One Cologne, selbstbewusst mit einer Weltmeisterschaft. „Die Stimmung ist super. Knapp 40 Prozent der Gäste sind international“, jubelte ein Sprecher. Einige Besucher seien aus Australien, Indien und den USA angereist. Sie schwärmten von einem strategisch geprägten Spiel, bei dem blitzschnelle Reflexe gefragt seien. Vor allem aber ist das Beherrschen des ehemals als gewaltverherrlichend verschrienen Spiels äußerst lukrativ: An die besten Teams werden bei dem Turnier insgesamt etwa 255.000 Euro Preisgeld ausgeschüttet.