Hiroshima

Mindestens 51 Tote nach Extremregen in Japan

Hiroshima. Unwetter mit extremen Regenfällen haben in Japan mindestens 51 Menschen in den Tod gerissen. Etwa 50 wurden am Sonnabend vermisst. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo meldete, wurden Hunderte Häuser beschädigt, Tausende Helfer waren im Einsatz. Regierungschef Shinzo Abe wies das Kabinett an, ohne Verzögerungen Rettungsarbeiten auf den Weg zu bringen.

In der vom heftigen Regen betroffenen Region im Westen Japans befinden sich die Großstädte Fukuoka, Nagasaki und Hiroshima. Fotos zeigten schlimme Folgen des seit Donnerstag andauernden Regens: überflutete Straßen, verschlammte Häuser, Erdrutsche. Bäume knickten um, in Saga entgleiste aufgrund einer Schlammlawine ein Zug. Berichten zufolge verließen wegen der Wassermassen Hunderttausende ihre Häuser. Japanische Meteorologen sprachen von „historischen Regenfällen“ und riefen die höchste Warnstufe aus. Das Militär wurde zur Hilfe herangezogen.