Asylstreit

Autovermieter Sixt macht sich über Horst Seehofer lustig

Autovermieter Sixt nutzt Horst Seehofers Unentschlossenheit in Sachen Rücktritt für einen Werbegag. Im Netz kommt die Werbung gut an.

Für eine neue Werbekampagne nutzt die Autovermietung Sixt die Unentschlossenheit von Innenminister Horst Seehofer.

Für eine neue Werbekampagne nutzt die Autovermietung Sixt die Unentschlossenheit von Innenminister Horst Seehofer.

Foto: Alexander Pohl / imago/ZUMA Press

Berlin.  Rücktritt des Innenministers, oder doch nicht? Diese Frage beschäftigte am Montag sowohl die Regierung als auch viele Bürger in Deutschland. Die Autovermietung Sixt nutzt die Unentschlossenheit Horst Seehofers – und macht daraus einen Werbegag.

Auf Twitter postete Sixt am Montag die lustige Werbeanzeige mit den Worten: „Noch jemand so unentschlossen wie Horst #Seehofer?“

Anspielung auf Seehofer-Rücktritt

Die Anzeige bildet Innenminister Horst Seehofer in einer nachdenklichen Haltung ab, sein Blick in die Ferne gerichtet, eine Hand hält am Kinn – Denkerpose. Zu diesem Bild hat Sixt eine Sprechblase montiert, mit den Worten: „Mach ich’s, mach ich’s nicht ...?“

Die Anspielung auf Horst Seehofers Rücktrittsangebot im Asylstreit mit Angela Merkel könnte kaum offensichtlicher sein.

Sixt bietet „kostenlosen Rücktritt“ an

An den Kunden der Autovermietung gerichtet schreibt Sixt darunter: „Egal, wie Sie sich entscheiden: bis zur letzten Minuten kostenlos zurücktreten“ – und macht damit auf das Angebot des Unternehmens aufmerksam, dass Kunden bei einer Online-Reservierung auf Wunsch kostenlos stornieren können.

Den Humor der Twitter-Nutzer scheint Sixt damit voll und ganz zu treffen. Mehr als 3400 Likes gab es innerhalb eines Tages für den Tweet und in den 1100 Kommentaren findet sich fast ausschließlich Lob für den Werbegag. (alka)