Justiz

Missbrauchsprozess in Freiburg: Hauptbeschuldigter gesteht

Ein 39-Jähriger soll den Sohn seiner Partnerin jahrelang für Sex angeboten und selbst missbraucht haben. Nun räumt er die Taten ein.

Der wegen Kindesmissbrauchs angeklagte Jürgen W. aus der Schweiz (rechts) am Mittwoch in einem Saal des Landgerichts Freiburg. Der Mann, der ihm ein Kind zum Missbrauch angeboten hatte, hat nun ein Geständnis angekündigt.

Der wegen Kindesmissbrauchs angeklagte Jürgen W. aus der Schweiz (rechts) am Mittwoch in einem Saal des Landgerichts Freiburg. Der Mann, der ihm ein Kind zum Missbrauch angeboten hatte, hat nun ein Geständnis angekündigt.

Foto: Patrick Seeger / dpa

Freiburg.  Vor dem am Montag beginnenden Hauptprozess um den jahrelangen Missbrauch eines Kindes bei Freiburg hat der dort Angeklagte ein umfassendes Geständnis angekündigt. „Dass ich der Haupttäter bin, ist absolut richtig“, sagte der 39-Jährige am Donnerstag als Zeuge vor dem Landgericht Freiburg. Er werde in dem Prozess gegen ihn aussagen, die Vorwürfe träfen zu.

Der Hilfsarbeiter war der Lebensgefährte der Mutter des Kindes. Das Paar hat den heute neun Jahre alten Jungen laut Anklage mehr als zwei Jahre lang Männern gegen Geld für Vergewaltigungen überlassen. Zudem sollen sie das in Staufen lebende Kind auch selbst mehrfach sexuell missbraucht haben.

Prozess gegen Hauptbeschuldigte beginnt am 11. Juni

Der Prozess gegen die 48 Jahre alte Jahre alte Frau und deren Lebensgefährten, beides Deutsche, beginnt am Montag (11. Juni) vor dem Freiburger Landgericht. Die beiden gelten in dem Fall, in dem es insgesamt acht Tatverdächtige gibt, als Hauptbeschuldigte. In den Prozessen gegen die Männer, die den in Staufen lebenden Jungen vergewaltigt haben sollen, tritt der 39-Jährige als Zeuge auf. (dpa)

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