Angriff

Wilder Puma tötet Radfahrer im US-Staat Washington

Berglöwen können für Menschen in seltenen Fällen gefährlich werden. Im US-Staat Washington griff nun ein Puma zwei Mountainbiker an.

Dass Pumas auf Menschen losgehen ist den Behörden zufolge eher ungewöhnlich. (Symbolbild)

Dass Pumas auf Menschen losgehen ist den Behörden zufolge eher ungewöhnlich. (Symbolbild)

Foto: imageBROKER/Erich Schmidt / imago/imagebroker

Seattle.  Ein Berglöwe hat im US-Staat Washington einen Radfahrer getötet und einen weiteren schwer verletzt. Das Büro des Sheriffs im Bezirk King County nahe der Millionenstadt Seattle informierte über die Attacke am Samstag (Ortszeit) auf Twitter.

Es sei der erste tödliche Angriff eines Pumas in dem nordwestlichen Bundesstaat in knapp 100 Jahren gewesen, berichtete die „Seattle Times“. Am Samstagvormittag hatte der Berglöwe zwei Mountainbiker angegriffen, und einen der Radfahrer verschleppt.

Berglöwe wurde getötet

Wildhüter entdeckten das Tier über seiner Beute stehend, sagte Ryan Abbott vom Büro des Sheriffs dem Blatt. Der Berglöwe flüchtete. Später sei er von Wildhütern aufgespürt und getötet worden. Medienberichten zufolge handelte es sich um einen etwa 50 Kilogramm schweren, drei bis vier Jahre alten männlichen Berglöwen.

Experten der zuständigen Behörde für Fisch und Wildtiere gaben an, das Verhalten des Tieres sei extrem ungewöhnlich. Eine Untersuchung des toten Tieres solle nun Hinweise geben, berichtete der Lokalsender KIRO7.

Die etwa 2100 Berglöwen im Staat Washington stehen dort unter Schutz. Jedes Jahr dürfen etwa 250 abgeschossen werden, erklärte Puma-Experte Rich Beausoleil der „Seattle Times“. (dpa)