Naturphänomen

Vulkan Kilauea auf Hawaii stößt gewaltige Aschewolke aus

Der Kilauea Vulkan auf Hawaii gibt keine Ruhe. Nach einem weiteren Ausbruch türmt sich über der Inselkette eine riesige Aschewolke auf.

Eine Luftaufnahme, zur Verfügung gestellt vom Hawaiian Volcano Observatory, zeigt Rauchsäulen über den aktiven Spalten des Kilauea.

Eine Luftaufnahme, zur Verfügung gestellt vom Hawaiian Volcano Observatory, zeigt Rauchsäulen über den aktiven Spalten des Kilauea.

Foto: Usgs / dpa

Honolulu.  Ein Vulkan auf Hawaii hat am Donnerstag eine große Aschewolke ausgestoßen. Wissenschaftler der US-Behörde USGS sprachen von einem „explosiven“ Ausbruch und stellten Fotos von der Aschewolke über dem Vulkan Kilauea auf Big Island ins Netz.

Die Höhe der Wolke wurde von den Geologen auf bis zu 10.000 Meter geschätzt. Sie warnten davor, dass der Vulkan zusammen mit Asche und Gasen größere Felsbrocken ausspucken könnte. Anwohner wurden angewiesen, sich vor dem Ascheniederschlag zu schützen.

Seit Wochen gibt die Erde auf der zu den USA gehörenden Inselgruppe Hawaii keine Ruhe. Nach einer Serie von Erdbeben und Eruptionen des Vulkans Kilauea seit Ende April hatten Lavaströme Dutzende Gebäude zerstört, davon viele Häuser in einem Wohngebiet östlich des Vulkans auf Hawaiis größter Insel Big Island.

Hunderte Anwohner mussten fliehen

Fernsehbilder und Videos in sozialen Netzwerken zeigen seit Wochen, wie glühende Lava aus Spalten aufsteigt. An vielen Stellen sind Straßen aufgerissen. Hunderte Anwohner haben die gefährdeten Gebiete verlassen.

Der Kilauea gilt als einer der aktivsten Vulkane der Welt. Auf den Hawaii-Inseln leben etwa 1,5 Millionen Menschen. Laut Vulkanwarte gibt es dort sechs aktive Vulkane. Brechen die für Hawaii typischen Schildvulkane aus, kann Lava nicht nur aus dem Krater fließen, sondern auch durch unterirdische Risse andernorts an die Oberfläche dringen. (dpa)

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