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So schön war die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle

Prinz Harry und Meghan Markle haben sich in Windsor das Jawort geben. In der Kirche war reichlich Prominenz. Das Blog zum Nachlesen.

Harry und Meghan: "Ja, ich will!"

Die Hochzeitszeremonie von Prinz Harry und Meghan Markle in der St. George's Chapel.
Sa, 19.05.2018, 15.31 Uhr

Harry und Meghan: "Ja, ich will!"

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London.  Seit Monaten haben Tausende Royal-Fans auf diesen Moment gewartet: Nun haben Prinz Harry und seine Meghan geheiratet. Alles Wissenswerte im Überblick – und die Hochzeit zum Nachlesen im Ticker (siehe unten).

• Der bewegte Prinz Harry

Prinz Harry war sichtlich gerührt, als Meghan die St. George's Chapel in Windsor betrat. Immer wieder senkte er den Blick und wischte sich mit den Fingern kleine Tränchen weg. Seine Braut wurde von seinem Vater Prinz Charles zum Altar geführt. Meghan hatte Charles darum gebeten, weil ihr eigener Vater nach einer Herz-OP nicht an der Hochzeit teilnehmen konnte.

• Das Jawort

Viel Zeit bis zur großen Frage ließ der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, dem Brautpaar nicht. Schon kurz nach dem Einzug antworteten beide mit einem beherzten: "Ich will." Und die gesamte Gemeinde antwortet, dass sie das Paar unterstützen werde. Offiziell Mann und Frau waren Harry und Meghan da aber noch nicht.

Harry und Meghan sind verheiratet

Prinz Harry und Meghan Markle haben sich das Jawort gegeben. In der Kapelle von Schloss Windsor tauschten beide die Ringe und gaben sich das Eheversprechen, bevor der Erzbischof von Canterbury sie ...
Harry und Meghan sind verheiratet

• Die Vermählung

Nach den Eheversprechen und dem Tausch der Ringe erklärte Welby das Paar zu Mann und Frau. "Was Gott zusammengeführt hat, soll der Mensch nicht trennen", sagte der Erzbischof und legte die Hände des Paares zusammen.

Meghans Trauring ist aus walisischem Gold und ein Geschenk der Queen, Harrys Ring ist aus Platin. Meghan verzichtete in ihrem Ehegelübde auf das Versprechen des "Gehorsams" gegenüber ihrem Bräutigam.

• Die Adelstitel

Meghan darf sich nun "Ihre königliche Hoheit die Herzogin von Sussex" nennen. Prinz Henry von Wales, wie Harrys offizieller Titel lautet, ist somit künftig auch Herzog von Sussex, Graf von Dumbarton und Baron Kilkeel.

• Das Kleid

Meghan trug ein Brautkleid der britischen Designerin Clare Waight Keller, das diese für das französische Modehaus Givenchy entworfen hatte. Das weiße Kleid ist bodenlang, schlicht, hat lange Ärmel und einen U-Boot-Ausschnitt.

Meghan habe sich für ein reines Weiß entschieden, weil dies frisch und modern wirke, hieß es vom Palast. Auf dem Kopf trug sie eine Tiara, die ihr die Queen geliehen hatte. Das mit Diamanten besetzte Diadem stammt nach Angaben des Palasts aus dem Jahr 1932.

• Die Gäste

In der Kirche waren die königliche Familie und zahlreiche prominente Gäste. Neben der Queen und Prinz Philip waren Harrys Vater, Prinz Charles und dessen Frau Camilla sowie Meghans Mutter Doria Ragland in der St.-Georgs-Kapelle; Ragland war sichtlich gerührt.

Überraschend kam auch Hollywoodstar George Clooney mit seiner Frau Amal. Auch Victoria und David Beckham, US-Moderatorin Oprah Winfrey, Hollywoodstar Tom Hardy sowie Harrys Ex-Freundin Chelsy Davy waren unter den Gästen.

• Der Reverend und der Gospelchor

Vor dem Eheversprechen hatte ein Gospelchor den 60er-Jahre-Hit "Stand by Me" des 2015 gestorbenen US-Musikers Ben E. King angestimmt. Der US-Reverend Michael Curry hielt eine engagierte Predigt, in der er den schwarzen Bürgerrechtler Martin Luther King zitierte und vehement die Macht der Liebe betonte.

• Die Schaulustigen

Auf den Straßen von Windsor, rund 40 Kilometer westlich von London gelegen, hatten sich Zehntausende zu einer großen Open-Air-Hochzeitsfeier versammelt. Viele Fans hatten sich besonders herausgeputzt, beispielsweise mit Union-Jack-Outfits.

Die Menge bejubelte die Nobelkarossen mit den hochrangigen Hochzeitsgästen, die auf dem Weg zur Kapelle an ihr vorbeifuhr. Auch während der Trauungszeremonie brandete immer wieder Jubel auf, der bis in die Kirche zu hören war. Starke Polizeipräsenz war überall zu sehen.

(dpa/cho)

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