Tierquäler

Mann schlägt brutal auf Katze ein – Zeugin alarmiert Polizei

Ein Mann führt seine Katze spazieren, dann quält er sie brutal. Vor der Polizei rechtfertigt er die Tat mit fadenscheinigen Argumenten.

Das Tier war nach der Attacke eines Tierquälers total verängstigt, berichtet die Polizei Krefeld (Symbolfoto).

Das Tier war nach der Attacke eines Tierquälers total verängstigt, berichtet die Polizei Krefeld (Symbolfoto).

Foto: fotografieMG / Getty Images/iStockphoto

Krefeld.  Ein 38-jähriger Mann hat im nordrhein-westfälischen Krefeld mehrfach auf seine Katze eingeschlagen und das Tier getreten. Eine Augenzeugin hatte den mutmaßlichen Tierquäler am Sonntagabend beobachtet und rief die Polizei.

Der Augenzeugin zufolge habe der Mann die Katze bei starkem Regen an der Leine spazieren geführt, teilte die Polizei Krefeld mit. Als das Tier in ein Gebüsch gelaufen sei, habe er es ruckartig zurückgezogen, auf die Katze eingeschlagen und sie getreten. Anschließend habe er die Katze gepackt, sie sich mit Wucht auf die Schultern gesetzt und gegen seinen Nacken gedrückt.

Mutmaßlicher Tierquäler rechtfertigt seine Tat

Als die Polizei eintraf, trug der Mann die vom Regen völlig durchnässte und verängstigte Katze noch immer auf seinen Schultern. Vor den Polizisten rechtfertigte der mutmaßliche Tierquäler seine Tat: Weil es seine Katze sei, dürfe er sie auch schlagen und treten, wann er wolle.

Das sahen die Polizeibeamten anders: Sie nahmen die Katze an sich und übergaben sie der Tierrettung. Den 38-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. (jkali)

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