Medizin

„Hirntoter“ Junge wacht auf, bevor Ärzte den Stecker ziehen

Ein 13-Jähriger galt nach einem Unfall als hirntot. Seine Eltern wollten schon seine Organe spenden. Doch dann geschah Unglaubliches.

In den USA kämpfte sich ein 13-jähriger Junge unerwartet ins Leben zurück (Symbolbild).

In den USA kämpfte sich ein 13-jähriger Junge unerwartet ins Leben zurück (Symbolbild).

Foto: ChristinLola / Getty Images/iStockphoto

Mobile.  Es klingt wie ein Wunder: Tagelang galt der 13-jährige Trenton aus dem US-Bundesstaat Alabama nach einem schweren Unfall als hirntot. Die Ärzte sahen keine Hoffnung mehr auf Heilung, die Eltern hatten bereits den Entschluss gefasst, die Organe des Junge zu spenden – doch dann kam er zurück ins Leben.

Wie der US-Sender Fox 10 berichtet, habe sich Trenton beim Spielen auf der Straße von seinen Freunden in einem Anhänger ziehen lassen. Dieser hat sich demnach jedoch überschlagen, wodurch der Junge derart schwere Kopfverletzungen erlitt, dass er den Unfall zunächst nicht zu überleben schien.

Ärzte und Eltern wollten gerade aufgeben

Siebenmal war Trentons Schädel gebrochen, als er in ein Krankenhaus gebracht wurde, er war 15 Minuten lang tot. Die Familie des Jungen erzählt davon, dass die Ärzte ihn zwar zurückholen konnten, doch er galt als hirntot, atmete kaum und reagierte tagelang auf niemanden.

Als die Ärzte den Jungen aufgegeben hatten, schlossen auch seine Eltern mit einer Rettung des Jungen ab und entschieden sich, die Geräte abzuschalten und seine Organe zu spenden.

Trenton wachte plötzlich wieder auf

„Fünf Kinder brauchten Organe, die Trenton hätte spenden können. Es wäre nicht fair gewesen, ihn immer wieder zurückzuholen, da seine Organe dadurch immer weiter beschädigt wurden“, erklärt Trentons Mutter dem US-Sender.

Doch dazu kam es nicht, denn Trenton kehrte ins Leben zurück – er wachte auf und konnte wieder sprechen.

Wie durch ein Wunder

Trenton erzählt nun von seiner Nahtoderfahrung. Der Junge glaubt, im Himmel gewesen zu sein. Er ist sich sicher: Gott hat ihn gerettet. „Es gibt keine andere Erklärung, auf keinen Fall”, sagt der 13-Jährige.

Er hat noch immer mit den Folgen des Unfalls zu kämpfen, wird von Schmerzen gequält und hat eine Hälfte seiner Schädelplatte verloren – doch Trenton hat überlebt. (alka)