Angriff

Messerattacke in Den Haag: Täter war wohl psychisch gestört

Polizisten konnten den Angreifer von Den Haag nur mit einem Schuss stoppen.

Polizisten konnten den Angreifer von Den Haag nur mit einem Schuss stoppen.

Foto: Regio 15.nl / Foto: Robert Langeweg

Die Polizei in Den Haag spricht nach der Messerattacke von einem verwirrten Täter. Das Motiv und die Hintergründe sind weiter unklar.

Den Haag.  Nach einer Messerattacke mit drei Schwerverletzten in Den Haag geht die niederländische Polizei davon aus, dass der Täter psychisch gestört ist. Der 31-jährige Mann sei „bei Polizei und Hilfsinstanzen als verwirrt“ bekannt, teilte die Polizei am Montag in Den Haag mit. „Die Ermittlungen zu Motiv und Hintergründen der Tat laufen noch.“

Nach Berichten niederländischer Medien soll es sich bei dem Mann um einen syrischen Flüchtling handeln. Das bestätigte die Polizei nicht.

Verletzte sind außer Lebensgefahr

Der Mann hatte am Samstag offenbar willkürlich auf einem Platz in Den Haag drei Menschen mit einem Messer angegriffen. Sie wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, sollen aber außer Lebensgefahr sein. Der Angreifer war von Polizeieinheiten niedergeschossen worden. Er wird ebenfalls im Krankenhaus behandelt und dort vernommen.

Das niederländische Fernsehen berichtete, dass die Ermittler auch ein terroristisches Motiv prüfen. Dazu wollte sich die Polizei nicht äußern. Alle Äußerungen des Mannes, die am Tatort aufgenommen worden waren, würden aber in die Ermittlungen einbezogen. Der Mann soll bei der Tat „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) gerufen haben.

Medien berichteten, der Mann sei bereits mehrfach auffällig geworden. So soll er im Februar seinen gesamten Hausrat auf die Straße geworfen haben. (dpa)

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