Philadelphia

Einigung in Starbucks’ Rassismus-Affäre

Philadelphia. Die US-Stadt Philadelphia hat sich mit zwei Afroamerikanern auf eine symbolische Entschädigung geeinigt, nachdem diese aus einem Starbucks-Café geworfen worden waren. Der Fall hatte international Schlagzeilen gemacht.

Die beiden hatten in dem Café auf einen Freund gewartet, ohne zunächst etwas zu konsumieren. Als einer der beiden die Toilette benutzen wollte und ihm dies nicht erlaubt wurde, kam es zur Auseinandersetzung. Ein Starbucks-Mitarbeiter rief die Polizei, die beiden Männer wurden festgenommen. Sie verbrachten mehrere Stunden in Haft und kamen schließlich frei, ohne dass Anklage erhoben wurde.

Beide erhalten nun von der Stadt eine symbolische Entschädigung von jeweils einem Dollar, weil die beiden Männer in der Öffentlichkeit mit Handschellen abgeführt wurden. Außerdem erklärte sich die Kommune bereit, 200.000 Dollar an eine Initiative zu spenden, die junge Unternehmer aus Philadelphia unterstützt. Die Kaffeekette erklärte außerdem, es gebe einen weiteren finanziellen Vergleich mit den Männern. Über die Einzelheiten wurde Stillschweigen vereinbart. Medienberichten zufolge sollen Nelson und Robinson unter anderen das Angebot bekommen haben, ihre Universitätsausbildung kostenfrei fortzusetzen.

Starbucks hatte bereits zuvor angekündigt, am 29. Mai alle seine US-Filialen zu schließen, um den Mitarbeitern die Teilnahme an einer Antirassismus-Fortbildung zu er­möglichen.

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