Verbraucher

Rundfunkbeitrag, Mindestlohn – Das ändert sich alles im Mai

Neuer Monat, neue Regeln: Auch im Mai kommen wieder zahlreiche Veränderungen auf den Verbraucher zu. Wir listen die wichtigsten auf.

Warum zahlen wir den Rundfunkbeitrag?

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Berlin.  Glaubt man einem alten Sprichwort, dann macht der Mai alles neu. Bei einem Blick auf das, was sich für Verbraucher ändert, stimmt das sogar: In einigen Bereichen wie etwa beim Rundfunkbeitrag oder beim Datenschutz gibt es einige Veränderungen. Wir zeigen die wichtigsten.

• Mindestlohn

Für ungelernte Maler, Lackierer, Gerüstbauer steigt der Mindestlohn zum 1. Mai auf 10.60 Euro an. Wer einen Gesellenbrief hat, darf sich sogar über 13,30 Euro pro Stunde freuen.

• Rundfunkbeitrag

Zum ersten Mal nach fünf Jahren kommt es zu einem Abgleich des Rundfunk-Beitragsservice mit den Daten der Einwohnermeldeämter. Das bedeutet, dass Nichtzahler ab dem 6. Mai auffliegen, wie Sie hier noch einmal nachlesen können .

Alle volljährigen Personen, die keinem Beitragskonto zugeordnet werden können, werden nach Auswertung der Daten angeschrieben. Bereits 2013 fand ein solcher bundesweiter Datenabgleich statt. Damals wurde der Rundfunkbeitrag eingeführt – und von einem „einmaligen“ Abgleich gesprochen.

• Datenschutz

Fluggesellschaften geben am dem 25. Mai Fluggastdaten an das BKA weiter. Fünf Jahre werden sie von der Behörde gespeichert. Unter anderem werden Name, Flug-Route, Telefonnummer, Kreditkartennummer, Anzahl der Gepäckstücke und Mitreisende erfasst. Damit will die EU gegen Terrorismus kämpfen. (bekö)