Überschwemmungen

Wassermassen reißen Jugendliche in Israel mit – Neun Tote

Ein israelischer Krankenwagen. Bei schweren Überschwemmungen im Süden Israels sind mehrere Jugendliche gestorben.

Ein israelischer Krankenwagen. Bei schweren Überschwemmungen im Süden Israels sind mehrere Jugendliche gestorben.

Foto: imago stock&people

Nach schweren Niederschlägen sind Teile Israels überschwemmt. Mehrere Menschen starben in den Wassermassen. Viele werden vermisst.

Tel Aviv.  Bei schweren Überschwemmungen im Süden Israels sind am Donnerstag mindestens neun Jugendliche getötet worden. Dies teilte der Rettungsdienst Zaka bei Twitter mit. Laut Rundfunk wurden weitere Teenager vermisst, man fürchte um ihr Leben.

Bereits am Mittwoch waren bei Überschwemmungen in Israel und in den Palästinensergebieten zwei junge Menschen getötet worden.

Die Gruppe von 25 Teenagern im Alter von 17 und 18 Jahren sei bei einem Ausflug in der Arava-Wüste von Wassermassen mitgerissen worden, berichtete der Rundfunk. Seit den Morgenstunden hatte es im Süden Israels heftige Regenfälle gegeben.

Spezialeinheit der Luftwaffe im Einsatz

Eine israelische Polizeisprecherin sprach im Rundfunk von einer „Tragödie, die hätte verhindert werden können“. Man habe angesichts der Wetterlage ausdrücklich vor Ausflügen in der Gegend gewarnt.

An der Bergung und der Suche nach Vermissten war auch die Spezialeinheit 669 der israelischen Luftwaffe beteiligt. Sieben Hubschrauber kreisten über dem Unfallgebiet. Einige der jungen Leute konnten leicht verletzt geborgen werden.

Junger Beduine ertrinkt in der Wüste

Nach den sintflutartigen Niederschlägen und schweren Überschwemmungen in Teilen Israels mussten am Mittwoch beispielsweise im Zentrum von Tel Aviv Fußgänger in manchen Straßen knietief durchs Wasser waten.

In der Negev-Wüste ertrank nach Polizeiangaben ein 17-jähriger Beduine, im Westjordanland starb eine junge Palästinenserin. (dpa)