Fesselkunst

Polizisten finden sich in Erotik-Fesselszene wieder

Ein Mann in Neustadt rief die Polizei. Er dachte, beim Nachbarn werde eine Frau misshandelt. Der Fall lag schließlich jedoch anders.

Die Polizei platzte in eine Szene, in der die Beteiligten die japanische Fesselkunst „Shibari“ praktizierten.

Die Polizei platzte in eine Szene, in der die Beteiligten die japanische Fesselkunst „Shibari“ praktizierten.

Foto: imago stock&people

Neustadt/Weinstraße.  Nach einem Polizeieinsatz in der Pfalz haben die Beamten eine Einladung zu einem erotischen Fesselkurs à la „Fifty Shades of Grey“ bekommen. Zuvor hatte ein neugierig-besorgter Nachbar den Hinweis gegeben, dass in einer Wohnung in Neustadt an der Weinstraße eine gefesselte nackte Frau von zwei Männern misshandelt werde.

Dies habe er vom Treppenhausfenster beobachtet. Am vermeintlichen Tatort fanden die Beamten die Szene auf den ersten Blick wie beschrieben vor. Nur handelten alle im Einverständnis, wie die Polizei mitteilte.

„Shibari“, eine japanische Fesseltechnik

Der Mieter der Wohnung, ein Lehrer der erotischen „Shibari“-Fesselkunst, hatte ein Pärchen in eben jener unterwiesen. Die Frau und ihr Partner seien wohlauf und guter Laune gewesen, erklärte die Polizei. Die Polizisten wurden eingeladen, zur „dienstlichen Fortbildung“ an dem Kurs in der japanischen Fesseltechnik teilzunehmen. Dies „musste aber höflich abgelehnt werden“. (dpa)


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