Sydney

Russell Crowe feiert seine Scheidung

Bei Sotheby’s in Sydney will der Hollywood-Star Schätze seiner Ehe versteigern

Sydney. Russell Crowes Scheidung läuft relativ friedlich ab – das schon einmal vorweg. Erst vor wenigen Tagen wurde der mit einem Oscar ausgezeichnete Schauspieler bei einer Sportveranstaltung von einem seiner Söhne zusammen mit seiner Ex-Frau Danielle Spencer (48) gesichtet.

Ein Schlag ins Gesicht seiner Ex-Frau soll die Versteigerung beim Auktionshaus Sotheby’s in Sydney also wohl nicht sein. Eher will der Schauspieler sich von Ballast befreien, so scheint es zumindest. Ob er den Erlös mit seiner Frau teilt, ist jedoch nicht bekannt. Russell Crowe hat beschlossen, 227 Gegenstände aus seinem privaten Haushalt zu versteigern, die Werbetour beim Auktionshaus läuft bereits. Die Gegenstände werden zudem drei Tage lang der Öffentlichkeit in einer Ausstellung präsentiert, bevor dann die offizielle Auktion folgt: am 7. April.

Er wolle „Platz für die Zukunft schaffen“, sagte er australischen Medien. Als Antwort auf eine Radiosendung, die sich ein wenig über die Auktion mokierte, schrieb er auf Twitter: „Ich denke, es ist ziemlich klar, dass da eine Menge Humor hinter dem Ganzen steckt.“ In einem Radiointerview gab der in Neuseeland geborene Schauspieler, der für seine Rollen in „Gladiator“, „Robin Hood“ oder „Master and Commander“ weltberühmt wurde, zwar zu, dass der Prozess der Scheidung, egal wie positiv man auch sei, immer eine Menge zum Nachdenken ans Tageslicht bringe. Die Auktion beschrieb er dabei aber eher als eine therapeutische Erfahrung. „Ich habe mich umgeschaut und mir gesagt: ,Wie kann ich das feiern? Wie kann ich das von einer anderen Perspektive sehen und tatsächlich etwas Freude daraus ziehen und nicht nur Traurigkeit?‘“ Und da sei ihm die Idee mit der Auktion gekommen. Er sei zu dem Zeitpunkt mit dem australischen Künstler Ben Quilty im Flugzeug gesessen und habe ein paar Wodkas getrunken.

Und die Auktion jedenfalls, kann sich sehen lassen. Neben Uhren, Gemälden, Sportandenken und Gitarren gehören dazu Erinnerungsstücke, die er aus den Sets seiner berühmtesten Filme wie „Gladiator“, „Cinderella Man“, „L.A. Confidential“, „Robin Hood“ und „Master and Commander“ aufbewahrte. Darunter sind ein Streitwagen aus „Gladiator“, der für umgerechnet rund 5000 bis 10.000 Euro veranschlagt ist, eine Geige aus „Master and Commander“, die zwischen 110.000 und 140.000 Dollar einbringen soll. Verkauft sich die gesamte Sammlung, könnte dies dem Schauspieler rund 3,6 Millionen australische Dollar (2,2 Millionen Euro) einbringen.

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