Todesfall

Uber einigt sich nach Roboterauto-Unfall mit Hinterbliebenen

Ein Roboterwagen des Fahrdienst-Vermittlers Uber erfasste am 19. März eine Frau, die die Fahrbahn überquerte.

Ein Roboterwagen des Fahrdienst-Vermittlers Uber erfasste am 19. März eine Frau, die die Fahrbahn überquerte.

Foto: Uncredited / dpa

In den USA war eine Frau bei einem Unfall mit einem autonomen Auto getötet worden. Fahrdienst Uber hat nun einen Vergleich geschlossen.

Glendale.  Uber hat sich mit den Hinterbliebenen der Frau, die jüngst bei einem Unfall mit einem Roboterwagen ums Leben kam, auf einen Vergleich geeinigt. Die Angelegenheit sei beigelegt, teilte die Anwältin der Familie am Donnerstag mit. Details der Vereinbarung mit dem Fahrdienstvermittler wurden nicht genannt. Die Tochter und der Ehemann der Verunglückten würden sich nicht weiter dazu äußern, erklärte ihre Anwältin Cristina Perez Hesano. Von Uber gab es zunächst keine Stellungnahme.

Der Roboterwagen hatte die 49-Jährige am 18. März bei einer nächtlichen Testfahrt in der Stadt Tempe im US-Bundesstaat Arizona überfahren. Der Fall heizt die Sicherheitsdebatte um autonomes Fahren an und bringt Uber unter Druck.

Die Frage, warum der Wagen weder abbremste noch auswich, obwohl die Sensoren die Fußgängerin, die ein Fahrrad neben sich schob, erkannt haben müssten, ist bislang ungeklärt. Uber setzte nach dem tödlichen Unfall alle Fahrten mit seinen Roboterwagen aus. (dpa)


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