Los Angeles

Barbra Streisand ließ Lieblingshündin klonen

US-Schauspielerin Barbra Streisand hat ihre geliebte Hündin klonen lassen

Los Angeles. Die amerikanische Schauspielerin Barbra Streisand (75) hat eigenen Angaben zufolge ihre vor rund zehn Monaten gestorbene Hündin Samantha klonen lassen. Dafür seien dem weißen Hund der Rasse Coton de Tuléar vor seinem Tod Zellen entnommen worden, sagte Streisand dem Magazin „Variety“. Die so entstandenen Welpen Miss Violet und Miss Scarlett hätten bislang jedoch ganz andere Persönlichkeiten als Samantha. „Ich warte darauf, dass sie älter werden und ich sehen kann, ob sie ihre braunen Augen und ihre Ernsthaftigkeit haben.“

Auf ihrem Instagram-Account hatte Streisand bereits seit Ende letzten Jahres Fotos ihrer neuen Hunde gepostet, bisher jedoch nichts über deren Herkunft bekannt gegeben. Neben Miss Violet und Miss Scarlett besitzt Streisand noch Hündin Miss Fanny – sie soll eine Cousine Samanthas sein.

Säugetiere zu klonen, gilt als technisch äußerst schwierig und aufwendig. Forscher benutzen dazu den sogenannten Kerntransfer. Man benötigt dazu eine Körperzelle mit allen Erbinformationen des zu klonenden Tiers sowie eine Eizelle. Forscher entfernen den Zellkern der Eizelle und übertragen stattdessen den der Körperzelle. Die Fehlerquote ist sehr hoch: Nur aus wenigen Promille bis Prozent der so erzeugten Eizellen entwickeln sich gesunde Embryonen, die schließlich auch geboren werden. Wo Streisand ihre Hunde klonen ließ, und wie teuer das war, sagte sie nicht.

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