Verkehrssünder

Rettungsgassen-Blockierer uriniert auf Auto mit Schwangerer

Rettungsgasse – so geht's richtig

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Auf dem Weg zur Klinik hat ein Autofahrer einer Schwangeren in der Rettungsgasse den Weg blockiert. Doch dabei beließ er es nicht.

Dortmund.  Nach einem Unfall auf der Strecke vor ihnen steckten ein Mann und seine hochschwangere Frau auf ihrem Weg zum Krankenhaus in Dortmund im Verkehr fest. Um die Frau, bei der bereits die Wehen eingesetzt hatten, rechtzeitig zum Krankenhaus zu bringen, habe das Paar die Polizei gerufen, die sie am Samstagabend über das Telefon durch eine freie Rettungsgasse lotsten, berichtete die Polizei.

Doch als wäre die Aufregung nicht schon schlimm genug gewesen, mussten sich die werdenden Eltern auch noch das merkwürdige Verhalten eines anderen Autofahrers antun, der die Rettungsgasse blockiert hatte, wie die Polizei mitteilt.

Rettungsgasse für zehn Minuten blockiert

Am Dortmunder Borsigplatz sei ein Mann aus seinem Auto gesprungen und habe sich unvermittelt vor ihr Auto gestellt. Der Mann habe dem Paar gedroht, gegen die Stoßstange des Wagens getreten und auf die Front ihres Autos uriniert. Ganze zehn Minuten habe seine Aktion gedauert, erst dann konnte das Paar seinen Weg fortsetzen. Gegen den Urinierer ermittelt jetzt die Polizei.

Bleibt zu hoffen, dass die nächste Fahrt ins Krankenhaus für die schwangere Frau entspannter wird: Wie sich nämlich später herausstellte, waren die Wehen nur falscher Alarm. (bekö)

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