Ermittlungen

Zwei Millionen Euro aus Geldtransporter verschwunden

Auf dem Weg von Hamburg nach Kiel sind aus einem Geldtransporter gut zwei Millionen Euro verschwunden. Wie das passierte, ist unklar.

Auf dem Parkplatz Rehbrook-Ost (Schleswig-Holstein) zwischen Hamburg und Kiel hat die Besatzung des Geldtransporters eine Pause gemacht.

Auf dem Parkplatz Rehbrook-Ost (Schleswig-Holstein) zwischen Hamburg und Kiel hat die Besatzung des Geldtransporters eine Pause gemacht.

Foto: Carsten Rehder / dpa

Kiel.  Aus einem Geldtransporter sind in Schleswig-Holstein mehr als zwei Millionen Euro verschwunden. Insgesamt fehlten etwa 2,3 Millionen Euro, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kiel am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Es seien Ermittlungen aufgenommen worden.

Nach einem Bericht der „Kieler Nachrichten“ wurde der Verlust auf dem Betriebsgelände eines Sicherheitsunternehmens bei Kiel bemerkt. Wie das Geld verschwinden konnte, ist noch völlig unklar. Unbekannt war zunächst auch, wem das Geld gehört.

Pause auf der Fahrt nach Kiel

„Es befindet sich derzeit niemand in Haft“, sagte Oberstaatsanwalt Axel Bieler auf Anfrage. „Wir versuchen, alle Fakten zusammenzutragen.“ Nach Informationen der Zeitung war der Geldtransporter mit mehreren Kassetten voller Bargeld am Mittwoch in Hamburg gestartet.

Auf der Fahrt nach Kiel habe die Besatzung des Wagens an der Autobahn 21 auf einem Rastplatz eine Pause gemacht. Einem der beiden Fahrer sei unwohl gewesen, und er habe das Fahrzeug verlassen müssen. Als dann die Geldkassetten in Kiel entladen werden sollten, sei ein Teil der Ladung verschwunden gewesen.

„Auf der Fahrt hat der Wagen gehalten“, sagte Oberstaatsanwalt Bieler. Weitere Angaben zu dem Stopp machte er nicht. Am Freitag hielten sich Beamte der Kriminalpolizei auf dem Rastplatz auf. (dpa)