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Polizei liefert sich Verfolgungsjagd mit hüpfendem Wallaby

Kein Gauner, kein Verkehrssünder – ein verirrtes Wallaby hielt die Autobahnpolizei in Sydney Dienstag in Atem. Die Sache ging gut aus.

Haltet den Hüpfer! Die Polizei in Sydney hatte einige Mühe, das verirrte Wallaby wieder einzufangen.

Haltet den Hüpfer! Die Polizei in Sydney hatte einige Mühe, das verirrte Wallaby wieder einzufangen.

Foto: HANDOUT / REUTERS

Sydney.  „Aussie! Aussie! Aussie! Boing! Boing! Boing!“. So twitterte die Polizei im australischen Sydney am Dienstagmorgen. Grund für die ungewöhnliche Meldung: Die Beamten jagten ein hüpfendes Wallaby, ein kleinerer Verwandter des Kängurus, das sich auf eine der Hauptverkehrsadern der Metropole verirrt hatte.

Das Tier Wallaby hatte sich auf die berühmte Harbour Bridge in der City von Sydney verlaufen und nahm Kurs auf die Oper. Die auf acht Fahrspuren ausgebaute Brücke ist eine der Hauptverkehrsverbindungen der Metropole.

Polizisten fingen das Tier ein

Und genau auf dieser Trasse sichtete die Polizei in den frühen Morgenstunden das Wallaby - und ließ eine Videokamera mitlaufen.

Das Tier traute den Beamten erst nicht so recht. Später konnten die Polizisten das Tier jedoch einfangen, ohne dass es zu einem Unfall kam, wie die Polizei später mitteilte. Das Tier sei umgehend in einen Zoo transportiert worden, hieß es.

Unter Beobachtung im Zoo

Im Taronga Zoo kümmerte sich ein Tierarzt um das Sumpfwallaby. Das Tier sei durch den Wettlauf mit der Polizei zwar gestresst, habe bei seinem Ausflug auf die Brücke jedoch keine Verletzungen erlitten. Vorerst werden man das Tier im Zoo behalten und weiter beobachten, hieß es in einer Mitteilung des Zoos.

Und weiter: „Dass ein Wallaby auf der Harbour Bridge herumhüpft, ist natürlich ungewöhnlich. Aber es tauchen immer mehr der Tiere im Buschland nahe der Stadt auf.“ (W.B.)

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