Rassismus-Skandal

US-Rapper P. Diddy bietet H&M-Jungen Millionenvertrag

Die Empörung über die missglückte Werbung der Modekette H&M war groß. Das Kindermodel könnte nun eine lukrative Entschädigung bekommen.

US-Musiker P. Diddy hat sich in den Skandal um die Werbeaktion der Modekette H&M eingeschaltet.

US-Musiker P. Diddy hat sich in den Skandal um die Werbeaktion der Modekette H&M eingeschaltet.

Foto: Justin Lane / dpa

Berlin.  Für die Modekette H&M wurde die Werbung für einen Kapuzenpullover zum PR-Desaster. Der schwedische Konzern ließ Pulli mit der Aufschrift „Coolster Affe im Dschungel“ in der Anzeige von einem dunkelhäutigen Jungen präsentieren – und fing sich umgehend den Vorwurf des Rassismus ein. H&M zog das Foto zerknirscht zurück und entschuldigte sich.

Für den Jungen in dem Pullover gibt es nun offenbar die Chance auf eine finanzielle Entschädigung – allerdings nicht von der Modekette, sondern von dem amerikanischen Rapper und Musikproduzenten Sean Combs, besser bekannt als P. Diddy.

„Coolster König der Welt“

Laut dem US-Musikinternetportal hiphopoverload.com bietet der schwarze Superstar dem Kleinen einen Werbedeal an. Das Portal berichtet, der Deal könnte sich über eine Summe von einer Million Dollar erstrecken. Was genau geplant ist, sei unklar.

P. Diddy zeigte auch via Instagram, wie er den Fall sieht: Dort postete er eine Zeichnung des Jungen in einem Kapuzenpulli, ganz ähnlich dem von H&M. Die Aufschrift: „Coolest King in the World“ – Coolster König der Welt. Gleichzeitig forderte P. Diddy in dem Post Respekt ein. (W.B.)

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