Berlin

Boris Becker empört über rassistische Vorwürfe

Berlin. Nach den Beschimpfungen aus den Reihen der AfD gegen seinen Sohn Noah (23) hat Boris Becker (50) zum Kampf gegen Rassismus aufgerufen. In einem Gastbeitrag für die „Welt am Sonntag“ schrieb der ehemalige Tennisstar: „Es ist Zeit, aufzustehen, den Finger zu heben und auf die Straße zu gehen. Hier und auf der ganzen Welt.“ Rassismus dürfe einfach nicht länger hingenommen werden.

Über den Twitter-Account des AfD-Bundestagsabgeordneten Jens Maier war vergangene Woche über Noah Becker gepostet worden: „Dem kleinen Halbneger scheint einfach zu wenig Beachtung geschenkt worden zu sein, anders lässt sich sein Verhalten nicht erklären.“ Er zweifle daran, dass ein Mitarbeiter Maiers den Tweet abgesetzt hätte, schrieb Boris Becker. „Das tun sie bei der AfD doch immer, das ist ihre Masche. Irgendetwas in die Welt setzen und sich dann davon distanzieren.“ Noah Becker hat derweil Strafanzeige erstattet sowie Strafantrag gestellt, teilte Beckers Berliner Anwalt Christian-Oliver Moser am Sonntag mit.