Klimawandel

Dieser Film erklärt, warum der Sommer 2017 so verregnet war

Ab Donnerstag läuft der neue Film des amerikanischen Klima-Aktivisten Al Gore in den deutschen Kinos. Das Thema ist aktueller denn je.

Deutsche Angst vor dem Klimawandel: Das sagt Al Gore dazu
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Berlin.  Der erste Teil von „Eine unbequeme Wahrheit“ wurde 2010 mit dem Oscar für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet – jetzt kommt der zweite Teil in die deutschen Kinos. Er heißt „Immer noch eine unbequeme Wahrheit – Unsere Zeit läuft“, mit dem Film will der ehemalige US-Vize-Präsident Al Gore den Klimawandel bekämpfen.

Zumindest in Deutschland rennt er damit quasi offene Türen ein: Laut einer Umfrage unserer Redaktion ist größte Angst der Deutschen vor der Bundestagswahl tatsächlich der Klimawandel. Das hängt sicherlich auch mit dem extrem verregneten Sommer zusammen.

Al Gore: Extremes Wetter wegen Klimawandel

So war der Juli 2017 war der nasseste Monat innerhalb der vergangenen 30 Jahre. „Die Deutschen sehen eben die extremen Wetter-Ereignisse, die klar auf das Klima zurückzuführen sind“, sagte Al Gore unserer Redaktion im Video-Interview . Der Film zeigt den Klima-Aktivisten, der für sein Engagement bereits den Friedensnobelpreis erhielt, wie er schmelzende Gletscher begutachtet, sogenannte „Climate Leader“ ausbildet und wie er hinter den Kulissen des Pariser Klimagipfels für das Abkommen kämpft. (jr)