Gewalttat

Vergewaltigung Leipzig: Frauen sollen nicht alleine joggen

In Leipzig ist eine Joggerin missbraucht worden. Der Täter flüchtete. Die Polizei hat deshalb einen wichtigen Tipp an alle Frauen.

Eine Frau ist in Leipzig Opfer eines brutalen Sexualverbrechens geworden (Symbolfoto).

Eine Frau ist in Leipzig Opfer eines brutalen Sexualverbrechens geworden (Symbolfoto).

Foto: Ralph Peters / imago

Leipzig.  In Leipzig ist eine Joggerin am Donnerstagmorgen in einem Park in Leipzig angegriffen und vergewaltigt worden. Wie die Polizei mitteilte, sei die Frau, die laut „Leipziger Volkszeitung“ weit über 50 Jahre alt ist, gerade durch einen Park gelaufen, als sie ein Mann von hinten gepackt und zu Boden gezerrt habe. Mehrfach soll er ihr dabei ins Gesicht geschlagen und getreten haben.

Auf einer Wiese habe er sein Opfer anschließend vergewaltigt, ohne dabei auch nur ein Wort zu sagen. Nach der Tat sei er in eine unbekannte Richtung geflüchtet. Vor dem Angriff habe die Joggerin den Täter erkennen können, heißt es weiter.

Joggerin konnte Täter beschreiben

Sie hat laut Polizei so schwere Verletzungen im Gesicht erlitten, dass sie in einem Krankenhaus notoperiert werden musste. Die Polizei sucht nach dem Täter und hat eine Beschreibung veröffentlicht:

• südländischer Typ

• 25 bis 35 Jahre alt

• 170 bis 175 cm groß

• stämmige/kräftige Statur

• dunkle Haare

• kurzer, dunkler ungepflegter Bart

• bekleidet mit einfarbigem Basecap in gedeckter Farbe, kariertem Hemd mit blau/grünen länglichen Karos, leichter Jacke, knielanger Hose (eventuell grau), Sportschuhe

Frauen sollen nicht alleine joggen gehen

Die Leipziger Polizei rät Frauen nach dem Vorfall dazu, vorerst nicht mehr alleine in den Wäldern oder Parks joggen zu gehen. „Es wäre besser, zu zweit joggen zu gehen, oder zumindest zu schauen, ob immer jemand anderes irgendwo in der Nähe ist“, sagte Polizeisprecher Uwe Voigt der „Leipziger Volkszeitung“.

Dass es sich bei dem gleichen Täter handelt, der am Dienstag einer 22-Jährigen unter den Rock gegriffen hat, um ihren Slip auszuziehen, glaubt die Polizei nicht. Die Beschreibung passe nicht zusammen, sagte Voigt zum Blatt. (bekö/jha)