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Warum Bibis erste Single die schlechteste des Jahres ist

Im YouTube-Kanal „Bibis Beauty Palace“ gab’s bisher viele Beauty-Tipps. Jetzt kommt Musik dazu. Nicht unbedingt eine gute Nachricht.

Bianca „Bibi“ Heinicke hat Millionen von Fans in den sozialen Netzwerken. Nun hat sie ihre Single „How It Is (wap bap...)“ veröffentlicht.

Bianca „Bibi“ Heinicke hat Millionen von Fans in den sozialen Netzwerken. Nun hat sie ihre Single „How It Is (wap bap...)“ veröffentlicht.

Foto: imago stock&people / imago/eventfoto54

Berlin.  Bianca „Bibi“ Heinicke kann fast alles: sich schminken, dm-Tüten auspacken und Duschschaum verkaufen. Doch das Multitalent, das auch schon geschauspielert hat, wagt sich nun auch in die Musikbranche und veröffentlicht die Single „How It Is (wap bap...)“. Das Video dazu ist in ihrem YouTube-Kanal „Bibis Beauty Palace“ erschienen und hat innerhalb der ersten Stunde nach Veröffentlichung bereits knapp 480.000 Aufrufe gesammelt.

Während in dem Video relativ wenig passiert, ist der Text gleich umso interessanter. Wobei interessant nicht mit gut gleichzusetzen ist. Das lyrische Ich des Songs wurde von seinem Freund verlassen, hat das Portemonnaie verloren und fühlt sich auch noch fett. Letztere Aussage regt zu Spekulationen an.

Bibi fühlt sich zu fett

Denkbar wäre eine Interpretation als Botschaft an Bibis Fans: „Schaut her, auch ich mache mir als Star Gedanken über meinen möglicherweise nicht perfekten Körper.“ Doch genau das ergibt relativ wenig Sinn vor dem Hintergrund, dass Bibi in mehreren Videos immer wieder dafür plädiert hatte, sich wegen der eigenen Figur nicht verrückt machen zu lassen.

Bleibt also nur die unterschwellige Botschaft „dünner geht es immer“? Mit diesem Gedanken hält sich Bibi H., wie sich Heinicke als Sängerin nennt, aber nicht lange auf. Denn „that’s just how it is! Wap bap wah da de da dah“. Warum lange über Probleme singen, wenn sie sich musikalisch so leicht wegwischen lassen wie Schmutz mit Bibis Duschschaum? Also wird nett weiter geträllert zur frühlingshaften Musik von Sam Sommer.

Von den Machern des Pizzaliedes

Der Produzent und Konzertveranstalter hat in der Vergangenheit unter anderem mit Rene Engel, dem Mitglied einer Kölner Musiker-Familie zusammengearbeitet. Engels Vater ist Tommy Engel (Bläck Fööss) und Engels Bruder ist Kai Engel (Brings). Die beiden Musiker wollten laut „Express“ Kölsch-Pop zu Musik im Stil von Lady Gaga machen.

Daneben veröffentlichte Sommer auch „Das Pizzalied“. Er weiß also, wie man Zuhörern Hunger macht – und sei es auf Duschschaum. Hilft aber alles nichts: Der Traum vom Musik-Talent Bibi H. platzt wie eine Seifenblase – ihre erste Single wird vermutlich die schlechteste des Jahres sein.