Erfindung

Kinderbett simuliert Autofahrt für besseren Babyschlaf

Es sollte nur ein Werbegag sein. Doch weil die Nachfrage nach einem Spezial-Babybett enorm war, denkt Ford über Serienproduktion nach.

Sogar die Lichteffekte einer Autofahrt simuliert das clevere Kinderbett.

Sogar die Lichteffekte einer Autofahrt simuliert das clevere Kinderbett.

Foto: Ford / Ford-Werke GmbH

Köln.  Diese Erfindung dürfte für viele Eltern von Säuglingen und Kleinkindern ein Segen sein: Das Kinderbett „Max Motor Dreams“ simuliert sanftes Motorbrummen, typische Schaukelbewegungen eines Autos und sogar die Lichteffekte einer Nachtfahrt. Es soll Babys sanft in den Schlaf wiegen.

Denn unterwegs im Auto fielen Säuglinge und Kleinkinder besonders schnell in tiefen Schlaf, begründen die Entwickler. Im Gegensatz dazu hätten die Kleinen zu Hause oftmals Probleme mit dem Einschlafen, zudem sei der Schlaf im eigenen Kinderbett mitunter unruhig.

Kinderbett lässt sich per App steuern

Gerade für frischgebackene Eltern sei die Einschränkung der Nachtruhe eine enorme Belastung. Helfen soll ihnen nun das „Max Motor Dreams“-Kinderbett.

Über eine Smartphone-App lässt sich das Bettchen steuern. Die Lautsprecher, aus denen die Motorengeräusche kommen, befinden sich an der Unterseite des Liegefläche, über die bewegliche Matratze werden die Fahrtbewegungen simuliert. In die Wand des Kinderbettes ist die Beleuchtung integriert. Ein Produktvideo von Ford Spanien auf YouTube zeigt die Funktionsweise.

Ursprünglich war das Kinderbett für eine Werbekampagne von Ford in Spanien entworfen worden. Doch nach zahlreichen Anfragen erwägt der Autohersteller nun, das Produkt tatsächlich auf den Markt zu bringen. Bislang laufe lediglich ein Pilotprojekt. Doch die Serienproduktion sei nicht ausgeschlossen. (jkali)