Malaysia Airlines

Hinterbliebene des MH370-Absturzes wollen weitersuchen

Über eine private Stiftung soll die Suche nach dem verschollenen Wrack finanziert werden. Etwa 14 Millionen Euro werden benötigt.

Die Familien der vermissten Passagiere der MH370-Maschine wollen auf eigene Faust weitersuchen und dazu eine private Stiftung einrichten.

Die Familien der vermissten Passagiere der MH370-Maschine wollen auf eigene Faust weitersuchen und dazu eine private Stiftung einrichten.

Foto: imago stock&people / imago/ZUMA Press

Kuala Lumpur.  Vor anderthalb Monaten endete die offizielle Suche nach dem Wrack des verschollenen Malaysia-Airlines-Flugs MH370 – jetzt wollen die Familien der vermissten Passagiere auf eigene Faust weitersuchen und dazu eine private Stiftung einrichten.

Für das Unterfangen würden umgerechnet mindestens 14 Millionen Euro benötigt, sagten die Familien bei einer Gedenkfeier zum dritten Jahrestag des Verschwindens der Unglücksmaschine am Samstag in Kuala Lumpur. Laut einem Bericht der „New Straits Times“ begrüßte der malaysische Verkehrsminister Liow Tiong Lai die private Initiative.

Die Maschine war am 8. März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Menschen an Bord verschwunden. Vermutlich stürzte sie in einem 120 000 Quadratkilometer großen Gebiet im Indischen Ozean ab. Die von Malaysia, Australien und China organisierte offizielle Suche kostete rund 141 Millionen Euro und wurde am 17. Januar eingestellt. (dpa)

Neueste Panorama Videos

Neueste Panorama Videos

Beschreibung anzeigen