Naturkatastrophe

Erdbeben vor Küste Chiles – Tsunami-Warnung aufgehoben

Erdbeben in Südamerika: Vor der chilenischen Küste wurde ein heftiges Beben gemessen. Eine Tsunami-Warnung wurde aber wieder gestoppt.

Diese Straße nahe Tarahuin auf der chilenischen Insel Chiloe im Süden des Landes wurde bei dem Beben zerstört.

Diese Straße nahe Tarahuin auf der chilenischen Insel Chiloe im Süden des Landes wurde bei dem Beben zerstört.

Foto: STRINGER / REUTERS

Santiago de Chile.  Vor der Küste Chiles hat sich am Sonntag ein heftiges Erdbeben ereignet. Die chilenische Erdbebenwarte CSN gab die Stärke mit 7,6 bis 7,7 an.

Demnach ereignete sich das Beben im Pazifik südwestlich der südchilenischen Hafenstadt Quellón. Der Katastrophendienst Onemi gab Tsunami-Alarm, die Evakuierung von Küstenorten der Region Los Lagos wurde angeordnet.

Später wurde die Warnung aufgehoben. Die Behörden stuften die Warnung herab und mahnten nur noch zur Vorsicht. Dem chilenischen Zivilschutz zufolge kamen bei dem Beben keine Menschen ums Leben.

Nach vorläufigen Erkenntnissen der US-Erdbebenwarte USGS erreichte das Beben eine Stärke von 7,7. Sein Zentrum befand sich 225 Kilometer südwestlich der Stadt Puerto Montt in rund 15 Kilometern Tiefe. Auch in der südwestargentinischen Stadt Bariloche war Medienberichten zufolge das Beben zu spüren.

In Chile kommt es immer wieder zu schweren Erdbeben. 2010 richtete ein Tsunami nach einem Beben der Stärke 8,8 in zahlreichen Küstenstädten große Schäden an. (rtr/dpa)