Reaktionen

Das sind die emotionalsten Zitate zum Anschlag in Berlin

Der Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt versetzt das Land in kollektive Trauer. Auch aus dem Ausland gibt es viele Reaktionen.

Nach dem Anschlag legen viele Menschen Blumen am Tatort nieder und zünden Kerzen an.

Nach dem Anschlag legen viele Menschen Blumen am Tatort nieder und zünden Kerzen an.

Foto: Michael Kappeler / dpa

Berlin.  Nach dem Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin mit mindestens zwölf Toten und 48 Verletzten äußern sich etliche Politiker und Prominente. Sie drücken den Opfern und Angehörigen ihre Anteilnahme und Mitgefühl aus. Und betonen wie wichtig es ist, sich von Angriffen wie in Berlin nicht einschüchtern zu lassen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Wir wollen nicht damit leben, dass uns die Angst vor dem Bösen lähmt. Auch wenn es in diesen Stunden schwer fällt. Wir werden die Kraft finden, für das Leben, wie wir es in Deutschland leben wollen: frei, miteinander und offen.“

Bundespräsident Joachim Gauck: „Dies war ein Angriff auf unsere Mitte, auf unsere Art zu leben.“

Bundestagspräsident Norbert Lammert: „Auch Wut und Verzweiflung dürfen uns in diesen schweren Stunden nicht zu voreiligen Schuldzuweisungen und dem Ruf nach scheinbar einfachen Lösungen verleiten.“

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD): „Wir dürfen uns Hass und Gewalt nicht beugen.“

Wolfgang Schäuble, Bundesfinanzminister: „Wir dürfen nicht der Versuchung nachgeben, uns abzuschotten, im Glauben, dann würde alles besser.“

Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD): „Wir alle sind entsetzt über diese brutale und sinnlose Gewalt. So viele unschuldige Menschen sind ihr zum Opfer gefallen.“

Donald Trump, designierter US-Präsident, bei Twitter: „Heute gab es Terrorangriffe in der Türkei, in der Schweiz und in Deutschland – und es wird nur noch schlimmer. Die zivilisierte Welt muss umdenken.“

Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz: „In dieser schweren Stunde für die Stadt Berlin und unser Land gilt es, dass wir als Gesellschaft zusammenstehen und zusammenhalten.“

Wie der Anschlag jetzt unser Land verändert
Wie der Anschlag jetzt unser Land verändert

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin: „Papst Franziskus verbindet sich mit allen Menschen guten Willens, die dafür arbeiten, dass der mörderische Wahnsinn des Terrorismus keinen Platz in unserer Welt hat.“

ZDF-Moderator Jan Böhmermann bei Twitter: „Es gibt keine 'politische Antwort' auf den Hass. Nur Unerschütterlichkeit, Vernunft und Menschlichkeit. Und Zusammenhalt für die Freiheit.“

Heiko Maas, Bundesjustizminister: „Wir müssen alles tun, um diese abscheuliche Tat sorgfältig und vollständig aufzuklären.“

Horst Seehofer, CSU-Parteichef: „Wir sind es den Opfern, den Betroffenen und der gesamten Bevölkerung schuldig, dass wir unsere gesamte Zuwanderungs- und Sicherheitspolitik überdenken und neu justieren.“

Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland: „Ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit, in der sich unsere Gesellschaft auf Werte wie Nächstenliebe, Güte und Frieden besinnt, wurde unser Land durch diesen abscheulichen Angriff erneut ins Mark getroffen.“

Erol Pürlü, Sprecher des Koordinationsrats der Muslime: „Terror hat wieder einmal sein schreckliches Gesicht gezeigt. Er macht keinen Halt vor unschuldigen Menschen und vor dem, was den Menschen heilig ist.“

Yanis Varoufakis, Ex-Finanzminister von Griechenland, über Twitter: „Schmerz und Angst um unsere Welt und unsere Seele: das ist es, was wir heute mit Berlinern in ganz Europa teilen.“

US-Sängerin Anastacia schrieb auf Twitter: „Geistloser Hass wird nicht triumphieren.“

Russlands Präsident Wladimir Putin: „Dieses gegen friedliche Zivilisten verübte Verbrechen schockiert durch seine Brutalität und seinen Zynismus.“ (bekö/epd)

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