Kult-Serie

Snoop Dogg bei Hip-Hop-Special von den „Simpsons“ zu sehen

Snoop Dogg bekommt einen Auftritt bei den „Simpsons“. Er ist nicht der einzige Rapper, der in der Hip-Hop-Episode auftauchen wird.

Snoop Dogg besucht die „Simpsons“ in Springfield und bringt gleich mal seine Hip-Hop-Freunde mit.

Snoop Dogg besucht die „Simpsons“ in Springfield und bringt gleich mal seine Hip-Hop-Freunde mit.

Foto: Imago/20thCentuty Fox/Montage: FMG

Springfield.  Das was sich im Januar 2017 in Springfield ereignen wird, dürfte so manchem Rap-Fan eine Freudenträne in die Augen treiben. Denn die Macher von den „Simpsons“ haben sich wahre Hip-Hop-Größen für ein 60 Minuten langes Special für die Kult-Serie ausgesucht: Wie das US-Portal „Entertainment Weekly“ mitteilt, wird darin nämlich kein geringerer als Snoop Dogg einen Gastauftritt feiern.

Der Rapper, der neben seinen Punchlines vor allem dafür bekannt ist, seiner Liebe zur THC produzierenden Cannabis-Pflanze immer wieder besonders Ausdruck zu verleihen, ist nicht der einzige bekannte Musiker in der Hip-Hop-Sonderepisode: Neben Dogg bekommen auch seine Kollegen RZA und Common einen ihnen im typischen „Simpsons“-Stil nachempfundenem Cartoon-Charakter, wie auf Twitter zu sehen ist.

„Simpsons“-Folge an Bestseller angelehnt

Der Zweiteiler, der unter dem Titel „The Great Phatsby“ im US-Fernsehen ausgestrahlt wird, ist an den 1925 von John F. Fitzgerald geschriebenen und 2013 verfilmten Bestseller „The Great Gatsby“ mit Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio angelehnt. In den beiden Episoden, für die eigens Rap-Songs produziert wurden, wird der Absturz eines Tycoons erzählt, der von Fiesling Mr. Burns gespielt wird.

Doch damit nicht genug: „The Great Phatsby“ soll mit einer Stunde Sendezeit die längste „Simpsons“-Episode aller Zeiten werden. Sie löst damit die 1995 ebenfalls in zwei Teilen ausgestrahlten Folgen „Who Shot Mr. Burns?“ ab – mit den Gastauftritten von Snoop Dogg samt Rapkollegen ein absolut würdiger Nachfolger.

Produzent zufrieden

Das findet auch „Simpsons“-Produzent Dan Greaney. „Wir wollten den Mount Rushmore (Berg im US-Bundesstaat Dakota; Anm. d. Red.) des Raps“, sagte er zu „Entertainment Weekly“. „Und wir haben ihn bekommen.“