Vermischtes

Piloten nehmen Schlafmittel

Studie Forschern der Hardvard-Universität zufolge ist der Anteil der Depressiven unter Piloten höher als im Bundesschnitt: 12,6 Prozent der Befragten ließen Anzeichen für eine Depression erkennen, während fünf Prozent der Deutschen zwischen 18 und 65 betroffen sind. Die Studie ist nicht repräsentativ. An ihr nahmen rund 3500 Piloten aus mehr als 50 Ländern teil, auch einige Deutsche. Höher war der Anteil der Depressiven unter denjenigen, die häufiger Schlafmittel nahmen, um Jetlag zu bekämpfen. Thomas Preis, Vorsitzender des Apothekerverbandes Nordrhein, kritisiert den Einsatz von Schlafmitteln, wenn Piloten nicht daran gewöhnt sind: „Wirkdauer und Nebenwirkungen sind nicht abschätzbar.“