Luftfahrt

Behörde bestätigt 48 Tote nach Flugzeugabsturz in Pakistan

Im Norden Pakistans ist ein Flugzeug mit Dutzenden Menschen an Bord verunglückt. Dabei sollen alle Insassen ums Leben gekommen sein.

Eine Maschine der Fluglinie Pakistan International ist abgestürzt (Symbolfoto).

Eine Maschine der Fluglinie Pakistan International ist abgestürzt (Symbolfoto).

Foto: FAISAL MAHMOOD / REUTERS

Islamabad.  Beim Absturz eines Passagierflugzeugs im Norden Pakistans sind nach Behördenangaben vom Mittwochabend alle 48 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Es sei „traurig und tragisch“, bestätigen zu müssen, dass es keine Überlebenden gebe, teilte die Zivilluftfahrtbehörde mit.

An Bord von Flug PK-661 waren der Fluggesellschaft Pakistan International Airlines zufolge 42 Passagiere, fünf Crewmitglieder und ein Bodentechniker. Laut Airline-Website waren drei Ausländer unter den Passagieren: zwei Österreicher und ein Chinese.

In einer Mitteilung der Fluglinie hieß es weiter, man habe Minuten vor der geplanten Landung in Islamabad den Kontakt zu der Maschine verloren. „Wir haben alle Ressourcen mobilisiert, um das Flugzeug zu finden“, schrieb die PIA auf Twitter.

Auch drei Ausländer unter den Opfern

Das Flugzeug war in Chitral, einem Touristenort in der Nähe der Grenze mit Afghanistan, gestartet und war auf dem Weg in die Hauptstadt Islamabad. Nach Angaben von Gilani stürzte sie 75 Kilometer vor Islamabad in der Nähe des Dorfes Saddha Batolini ab.

Laut dem Nachrichtenportal Dawan wurden Soldaten und Helikopter mobilisiert. Den Passagierlisten zufolge soll an Bord der Maschine auch der bekannte pakistanische Künstler Junaid Jamshed gewesen sein.

Kein Tracking möglich

Wie das Portal „flighttracking.com“ auf Twitter berichtet, kann der Dienst – anders als sonst – die Flugroute aufgrund technischer Beschränkungen in der Tracking-Software MLAT nicht anzeigen lassen. (bekö/dpa)