Verwechslung

Pistenraupe landet in Schleswig-Holstein statt in Tirol

Eine Pistenraupe gehört in erster Linie auf den Berg (Archivfoto). Ein Speditionsunternehmen lieferte sie allerdings fälschlicherweise nach Schleswig-Holstein.

Eine Pistenraupe gehört in erster Linie auf den Berg (Archivfoto). Ein Speditionsunternehmen lieferte sie allerdings fälschlicherweise nach Schleswig-Holstein.

Foto: CTK Photo / imago

Da lag wohl eine Ortsverwechslung vor: Ein Fahrer lieferte einen bestellten Pistenbully nicht nach Tirol, sondern in den hohen Norden.

Hamburg.  In Seefeld, einem Ortsteil der Kreisstadt Bad Oldesloe, dürften sie nicht schlecht gestaunt haben, als man plötzlich die unerwartete Lieferung zugestellt bekam. Ein Pistenfahrzeug im hohen Norden? Das wäre angesichts der überschaubaren Landschaftserhebungen im Landkreis Stormarn doch etwas zu viel des Guten. Der Fahrer einer Unterländer Speditionsfirma schien sich darüber keine Gedanken zu machen. Er lieferte, wie bestellt nach Seefeld. Blöd nur, dass damit nicht der norddeutsche Ortsteil, sondern vielmehr die Gemeinde Seefeld in Tirol gemeint war – rund 1000 Kilometer entfernt.

Wie die Tiroler Tageszeitung in ihrer Onlineausgabe berichtet, konnte die unglückliche Verwechslung dank eines Passanten schnell aufgeklärt werden. Dieser habe ein Foto von dem Lastwagen mit dem aufgeladenen Pistenbully an den Tourismusverband in Seefeld (TVB) geschickt.

Pistenraupe wird nun nach Tirol gebracht

Dort nimmt man die Panne offenbar mit Humor. „Für mich ist der Fahrer eindeutig der Mitarbeiter des Monats“, sagte TVB-Direktor Elias Walser der Tiroler Tageszeitung. Man haben dem Tourismusverband nun versprochen, den verlorengeglaubten Pistenbully bis zum Freitag nach Seefeld zu bringen. Diesmal jedoch ins richtige. Für die Speditionsfirma eine teure Verwechslung. (dsa)

Dieser Text ist zuerst auf abendblatt.de erschienen.

Hinweis der Redaktion: Inzwischen hat sich die Meldung als falsch erwiesen. Eigentlich sollte das Ganze nur eine PR-Aktion des Tourismusverbandes aus dem österreichischen Seefeld sein. Die Aktion sei dann aber „immer größer geworden und irgendwann aus dem Ruder gelaufen“, bestätigte Verbandschef Elias Walser dem NDR. Er entschuldigte sich dafür.