Ermittlungen

Nach Mord an Studentin bleibt DNA-Abgleich ohne Erfolg

Ermittler suchen nach dem Mord an einer 19-jährigen Studentin aus Freiburg weiter nach Spuren. Ein DNA-Abgleich brachte keinen Erfolg.

Blumen und Kerzen hatten Trauernde Mitte Oktober an die Stelle niedergelegt, an der die junge Frau tot aufgefunden worden war.

Blumen und Kerzen hatten Trauernde Mitte Oktober an die Stelle niedergelegt, an der die junge Frau tot aufgefunden worden war.

Foto: Patrick Seeger / dpa

Freiburg.  Auf der Suche nach dem Mörder einer 19 Jahre alten Studentin in Freiburg sind die Ermittler auch nach einem DNA-Abgleich in der europaweiten Datenbanken nicht weitergekommen. Die am Opfer gefundenen Spuren hätten dort keinen Treffer erbracht, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Auch die Auswertung der DNA-Proben von mehr als 100 Studenten sei erfolglos gewesen.

Die Medizinstudentin war Mitte Oktober auf dem Heimweg von einer Party vergewaltigt und getötet worden. Am Opfer und an einem in der Nähe gefundenen Fahrrad waren die Ermittler auf männliches Erbgut gestoßen.

Zusammenhang mit Mord an Joggerin weiter unklar

Die rund 100 Studenten hatten in einem Hörsaal gesessen, zu dem die Ermittler ein Suchhund geführt hatte. Die DNA der Männer war mit den gefundenen Spuren verglichen worden. Um den Tatabend besser rekonstruieren zu können, hat sich die Polizei nun außerdem mit einem Online-Fragenkatalog an alle Studenten und Mitarbeiter der Universität Freiburg gewandt. Dort können freiwillig Beobachtungen von der fraglichen Party gemeldet werden.

Offen ist, ob der Fall mit dem Mord an der Joggerin in Endingen, nicht weit von Freiburg entfernt, zusammenhängt. Die 27-Jährige war Anfang November vergewaltigt und getötet worden. Auch in diesem Fall ist der Täter noch unbekannt. (dpa)