Konflikt

Brasilianische Ureinwohner erschießen Goldgräber mit Pfeilen

Ureinwohner vom Volk der Yanomami haben in Brasilien sechs Goldgräber getötet. Die Männer suchten offenbar ohne Erlaubnis nach Gold.

Goldminen bedrohen den Lebensraum der Urvölker im Regenwald (Archivbild).

Goldminen bedrohen den Lebensraum der Urvölker im Regenwald (Archivbild).

Foto: Rolf Hayo / imago

Rio de Janeiro.  Im brasilianischen Amazonasgebiet haben Indios sechs Goldgräber getötet. Die Ureinwohner vom Volk der Yanomami erschossen die Männer in der Region Roraima nahe der Grenze zu Venezuela nach Medienberichten mit Pfeilen.

Am Sonntag sollten die Leichen der Männer geborgen werden, wie das Nachrichtenportal G1 berichtete. Der tödliche Zwischenfall hatte sich demnach bereits Anfang des Monats ereignet.

Wie es zu dem blutigen Konflikt kam, war zunächst unklar. Die Frau eines der Opfer sagte, die Goldgräber hätten ein gutes Verhältnis zu den Indios gehabt. Allerdings suchten die Männer offenbar ohne Erlaubnis nach Gold. Immer wieder schleppen Außenstehende Krankheiten in die von Indios bewohnten Regionen ein. (dpa)