Schaumlandschaft

Warum es in San José bei 20 Grad wie im Winter aussah

Straßen im kalifornischen San José sind am Freitag unter einer dicken weißen Decke verschwunden – trotz Temperaturen von etwa 20 Grad.

Straßen im kalifornischen San José sind am Freitag unter einer dicken weißen Decke verschwunden – trotz Temperaturen von etwa 20 Grad.

Foto: ELIJAH NOUVELAGE / REUTERS

Eine meterhohe weiße Decke wie im Winter, bei 20 Grad: In San José sorgte ein technischer Defekt am Flughafen für spektakuläre Bilder.

San Jose.  Eine technische Fehlfunktion hat einige Straßen der kalifornischen Stadt San José am Freitagvormittag in eine scheinbare Winterlandschaft verwandelt: Autos und Asphalt verschwanden unter einer meterhohen weißen Decke – trotz Temperaturen von 20 Grad. „Es fühlt sich ein wenig an wie Seife“, sagte ein Anwohner dem Fernsehsender BBC.

Der Grund für das Spektakel: In einem Hangar des Flughafens setzte sich nach einem fehlerhaften Feueralarm das Löschsystem in Gang und tauchte auch die umliegenden Straßenzüge in eine Schaumdecke. Die Behörden warnten die Bevölkerung davor, den Schaum zu berühren, weil dieser Hautreizungen verursachen könne.

Schaumflocken tanzen im Wind

Ein Journalist filmte fast poetische Szenen: Schaumflocken tanzten über der weißen Decke im Wind. Einige Anwohner ignorierten die Warnungen der Behörden und radelten durch das Schaummeer.

Einen Reporter inspirierte die Situation dazu, Donald Trumps Spruch „Let’s make America great again“ umzuwandeln. „Entspannt euch, Leute“, schrieb er auf Twitter. Und sinngemäß weiter: Der Vorfall sei bloß ein Zeichen dafür, dass die „Trump-Nation“ nun „Amerika wieder weiß macht“. (les)

Neueste Panorama Videos

Neueste Panorama Videos