US-Gericht

Polizist nach Todesschüssen auf Afro-Amerikaner vor Gericht

Bei einer Verkehrskontrolle in den USA war im Juli ein Verkehrsteilnehmer erschossen (Symbolbild).

Bei einer Verkehrskontrolle in den USA war im Juli ein Verkehrsteilnehmer erschossen (Symbolbild).

Foto: Susan Chiang / iStock

Der Afro-Amerikaner Philando Castile wurde bei einer Verkehrskontrolle tödlich verletzt. Für seinen Todeskampf gibt es Hunderte Zeugen.

St. Paul.  Ein Polizist aus dem US-Bundesstaat Minnesota muss sich wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten. Außerdem wird der Beamte wegen „gefährlichen Gebrauchs einer Schusswaffe“ angeklagt.

In dem Gerichtsprozess geht es um einen Vorfall bei einer Verkehrskontrolle. Der 32-jährige Afroamerikaner Philando Castile war Anfang Juli in einem Auto sitzend in Falcon Heights erschossen worden. Seine Freundin hatte das Geschehen live mit ihrem Smartphone übertragen.

Hunderte Menschen konnten Video des Einsatzes sehen

Das Video, in dem Castile um sein Leben kämpft, hatten so Hunderte Menschen verfolgen können. Sein Tod und die tödlichen Schüsse auf den ebenfalls schwarzen Alton Sterling im Bundesstaat Louisiana lösten landesweit Proteste aus.

Der Bezirksanwalt John Choi argumentiert im aktuellen Fall, dass der Einsatz tödlicher Gewalt gegen Castile nicht gerechtfertigt gewesen sei.(dpa)

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