Frankfurt/Main

Frankfurter Andreas Krolik ist Koch des Jahres

Frankfurt/Main. Küchenchef Andreas Krolik (42) vom Frankfurter Restaurant „Lafleur“ ist vom Restaurantführer „Gault Millau“ zum Koch des Jahres gekürt worden. „Er bietet jedem Gast das Optimum an Geschmack und profiliert sich dabei nicht nur als feinfühliger Aromenjongleur, sondern auch als einer der besten Gemüseköche Deutschlands“, hieß es zur Begründung.

In der Spitzengruppe der deutschen Köche gibt es im „Gault&Millau“ 2017 keine Veränderungen. Fünf Küchenchefs werden wie im Vorjahr mit 19,5 Punkten bewertet: Fünf Küchenchefs wurden mit 19,5 Punkten von 20 Punkten bewertet: Christian Jürgens von der „Überfahrt“ am Tegernsee, Klaus Erfort vom „Gästehaus“ in Saarbrücken, Harald Wohlfahrt von der „Schwarzwaldstube“ in Baiersbronn, Joachim Wissler vom „Vendôme“ in Bergisch Gladbach sowie Helmut Thieltges vom „Waldhotel Sonnora“ in Dreis in der Eifel.

Insgesamt sehen die Restaurantkritiker in deutschen Spitzenküchen einen Trend zur „Reduktion auf das Wesentliche“, für die sich New Yorker Köche einsetzten. Auch immer mehr Köche hierzulande verzichteten etwa auf endlose Menüs oder Luxusprodukte. „Selbstbewusste Konzentration auf ein Hauptprodukt und zwei, drei Aromate, die es mit Spannung aufladen, heißt die neue Devise“, beschreibt die Deutschland-Ausgabe des Gourmetführers die Entwicklung. Zudem sieht der „Gault&Millau“ in der Spitzenküche einen Trend, kompromisslos auf regionale Produkte zu setzen. Der Gourmetführer kritisiert aber zugleich, dass Ideen und Rezepte weiterhin „gedankenlos“ kopiert würden.

( dpa )

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