Royals

Deutscher Christbaum für die Queen wartet an „geheimem Ort“

Auch die Queen mag es weihnachtlich. Vor Schloss Windsor wird Mitte November ein Christbaum aufgestellt. Dieser kommt aus Deutschland.

„Christmas tree express for the Queen“ (Christbaum-Express für die Queen) steht auf einem Lkw geschrieben, der den Christbaum zur Queen nach Großbritannien transportieren soll.

„Christmas tree express for the Queen“ (Christbaum-Express für die Queen) steht auf einem Lkw geschrieben, der den Christbaum zur Queen nach Großbritannien transportieren soll.

Foto: Nicolas Armer / dpa

Coburg.  Queen Elizabeth II. bekommt einen Christbaum aus Deutschland. Die Nordmanntanne stammt aus dem Bestand des Herzoglichen Hauses Sachsen-Coburg und Gotha und ist am Samstag von den Bürgern im fränkischen Coburg verabschiedet worden. Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) bedachte die Tanne noch mit warmen Worten, wie Michael Böhm, Koordinator des Stadtmarketings, mitteilte.

Der Baum, der in einen Lastwagen verladen wurde, werde bis zu seiner Abreise nach England am frühen Montagmorgen an einem „geheimen Ort“ abgestellt.

Christbaum geht auf weite Reise

Am 16. November soll die Tanne vor dem Schloss Windsor aufgestellt werden, drei Tage später sollen die Lichter angehen. Zunächst machen der Baum und seine 2000 Christbaumkugeln aus dem thüringischen Lauscha aber noch einen Zwischenstopp in Belgien. Coburgs Partnerstadt Oudenaarde will einen kleinen Empfang ausrichten. Tags darauf geht es für den Baum mit der Fähre auf die Insel.

Die britischen Royals hatten zum Herzoglichen Haus Sachsen-Coburg und Gotha lange eher Distanz gehalten, obwohl die Häuser eng verwandt sind. Manche Vorfahren von Queen Elizabeth II. hatten zur deutschen Verwandtschaft aber enge Bande unterhalten. Im April hatte die Queen das Coburger Angebot angenommen, sich einen Christbaum schenken zu lassen. (jei/dpa)