Griechenland

Unbekannte schleudern Handgranate auf französische Botschaft

Bei einem Anschlag auf das Gebäude der französischen Botschaft in Athen ist ein Polizist verletzt worden. Den Tätern gelang die Flucht.

Nach einem Handgranaten-Angriff auf die französische Botschaft in Athen untersuchen die forensischen Ermittler am 10. November den Tatort.

Nach einem Handgranaten-Angriff auf die französische Botschaft in Athen untersuchen die forensischen Ermittler am 10. November den Tatort.

Foto: Pantelis Saitas / dpa

Athen.  Unbekannte haben am Donnerstagmorgen eine Handgranate auf das Gebäude der französischen Botschaft im Zentrum Athens geschleudert. Dabei sei ein Polizist der Botschaft leicht verletzt worden, berichteten der griechische Nachrichtensender Skai und der staatliche Rundfunk.

Die Täter sollen mit einem Motorrad gekommen sein. Anschließend verschwanden sie in den engen Gassen der Stadt. Die Polizei sperrte den Tatort ab und äußerte sich zunächst offiziell nicht dazu, wer hinter dem Anschlag stecken könnte.Es wird jedoch vermutet, dass nicht gefasste Mitglieder linksradikaler Gruppierungen dafür verantwortlich sein könnten.

Ähnliche Anschläge in vergangenen Jahren

Polizisten sagten Reportern vor Ort, dass die Untergrundorganisation „Revolutionäre Sekte“ oder eine Gruppierung namens „Revolutionärer Kampf“ hinter dieser Tat stecken könnten. Diese teilweise zerschlagenen linksradikalen Gruppierungen hatten in den vergangenen Jahren ähnliche Anschläge mit Handgranaten auf Polizeiwachen verübt.

Die französische Botschaft liegt mitten im Zentrum Athens gegenüber dem Parlament. Wegen der Absperrung entstand ein Verkehrschaos im Zentrum der griechischen Hauptstadt. (dpa)