RTL-Show

Thomas „Icke“ Häßler geht offenbar ins Dschungelcamp

Er gewann 1990 die Fußball-WM und wurde 1996 Europameister: Nun wird Thomas „Icke“ Häßler laut „Bild“-Zeitung Dschungelcamp-Kandidat.

TV-Erfahrung hat er schon: Thomas Häßler mit der Profitänzerin Regina Luca, die ihn für die RTL-Tanzshow Let’s Dance im März fit machte. Nun geht der 50-Jährige wohl ins Dschungelcamp.

TV-Erfahrung hat er schon: Thomas Häßler mit der Profitänzerin Regina Luca, die ihn für die RTL-Tanzshow Let’s Dance im März fit machte. Nun geht der 50-Jährige wohl ins Dschungelcamp.

Foto: imago stock&people / imago/Future Image

Berlin.  Der nächste Kandidat fürs Dschungelcamp im Januar steht offenbar fest: Wie die „Bild“-Zeitung am Montag berichtet (Bild-Plus), wird der Ex-Fußballnationalspieler Thomas „Icke“ Häßler (50) an der nächsten Staffel der RTL-Show teilnehmen. Er soll eine Gage in sechsstelliger Höhe bekommen.

Häßler gilt als einer der begabtesten Spieler seiner Generation. 1990 holte der gebürtige Berliner mit der Fußballnationalmannschaft den WM-Titel in Italien, 1996 wurde er mit der Mannschaft auch Europameister. Insgesamt stand er für die Nationalmannschaft 101 Mal auf dem Platz. Als Vereinsspieler war Häßler unter anderem beim 1. FC Köln, Borussia Dortmund sowie den italienischen Top-Mannschaften Juventus Turin und AS-Rom aktiv.

Scheidung und Unterhaltsstreit

Später lief es für „Icke“ weniger glücklich, privat wie beruflich. 2001 ließen sich Häßler und seine drei Jahre jüngere Frau Angela scheiden. 1999 war herausgekommen, dass sie eine Affäre mit Edgar Geenen hatte, dem Manager von TSV 1860 München – Thomas Häßlers damaligem Verein. Noch bis 2009 stritten die beiden um den Unterhalt für ihre drei gemeinsamen Kinder. Die Scheidung soll den 101-maligen Nationalspieler ein Vermögen gekostet haben.

Seine aktive Karriere beendete er 2004 bei Austria Salzburg. Als Trainer konnte Häßler anschließend nie wirklich durchstarten. Mit Unterbrechungen war er von 2006 bis 2011 Techniktrainer beim 1. FC Köln, später folgte eine Station im Iran. In diesem Jahr übernahm er schließlich den Berliner Bezirksligisten „Club Italia 80“ als Trainer. Bei seiner Vorstellung sagte Häßler dazu: „Man hat etwas zu tun, oder soll ich zu Hause sitzen und die Wände anstarren? Ob siebte, achte oder zwölfte Liga, Hauptsache man hat eine Aufgabe.“

Nicht der erste Kicker im Dschungelcamp

Häßlers – noch unbestätigter – Einzug ins Dschungelcamp wäre nicht sein erster Auftritt in einer TV-Show: Im März war er Kandidat in der ebenfalls von RTL produzierten „Let’s Dance“-Show, wo er in der fünften Runde ausschied. Ins Gedächtnis der Sportfans rief er sich auch mit der Vox-Sendung „Ewige Helden“ zurück“, wo er ebenfalls Anfang diesen Jahren gegen andere ehemalige Sportstars wie Heike Drechsler, Britta Steffen und Lars Riedel zum sportlichen Wettstreit antrat.

Im Dschungelcamp wiederum wäre Häßler nicht der erste Ex-Kicker: Der frühere Werder-Star Ailton (43) war 2012 bei der sechsten Staffel dabei. Der frühere Nationaltorwart Eike Immel (55) ging schon 2008 in den australischen Dschungel. Bei der jüngsten Staffel war Thorsten Legat (48) mit an Bord, der in den 1990er-Jahren beim VfL Bochum, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, VfB Stuttgart und Schalke 04 insgesamt 243 Bundesligaspiele absolviert hatte.

Spekulationen bestätigten sich immer

Eine offizielle Bestätigung für Häßlers Teilnahme am Dschungelcamp gibt es bislang nicht. Die „Bild“-Zeitung spekuliert regelmäßig über die Kandidaten und damit bisher nie falsch gelegen. RTL bestätigt oder dementiert die Spekulationen nicht, profitiert aber von der Aufmerksamkeit im Vorfeld.

Nach Informationen der „Bild“-Zeitungen stehen außer Häßler auch schon drei weitere Kandidaten fürs Dschungelcamp fest: Das sind zum einen Marc Terenzi (38), der Ex-Mann von Sängerin Sarah Connor und DSDS-Kandidatin Sarah Joelle Jahnel (27), die kürzlich auch bei bei der RTL-Show „Adam sucht Eva“ nackt auf einer Südsee-Insel zu sehen war. Dabei sein soll auch Alexander „Honey“ Keen (33), den Eingeweihte vielleicht noch als Ex-Freund der GNTM-Gewinnerin Kim Hnizdo erinnern.