Glücksfund

Wie eine Karotte einen verlorenen Ehering zurück brachte

Drei Jahre lang blieb der Ehering eines Rentners aus Bad Münstereifel im Gemüsebeet des Gartens verschollen. Dann erntete er Möhren.

Gäbe es die Karotte im Garten eines Rentners aus Bad Münstereifel nicht, wäre sein Ehering wohl noch immer tief im Erdreich verschollen (Symbolbild).

Gäbe es die Karotte im Garten eines Rentners aus Bad Münstereifel nicht, wäre sein Ehering wohl noch immer tief im Erdreich verschollen (Symbolbild).

Foto: imago stock&people / imago/Martin Wagner

Bad Münstereifel.  Man erntet, was man sät – wie zutreffend dieses Sprichwort ist, hat jüngst ein Rentner aus Bad Münstereifel in Nordrhein-Westfalen erfahren. Drei Jahre lang vermisste der 82-Jährige seinen Ehering, den er bei der Gartenarbeit verloren hatte, berichtet der WDR. Nun ist der Ring wieder da. Eine Karotte brachte das verschollene Schmuckstück aus dem Erdreich zurück ans Tageslicht.

Der Ring war dem Mann bei der Aussaat vom Finger gerutscht, heißt es in dem Bericht. Ausgerechnet kurz nach der Goldhochzeit. Die Suche nach dem Ehering scheiterte. Der komme schon wieder, soll die Ehefrau ihren Mann beruhigt haben.

Ehefrau behielt Recht

Vor etwa einem halben Jahr war sie gestorben, sollte aber Recht behalten: Fest eingewachsen und fast wie auf einem Finger saß der Ehering um einer Möhre, die der Rentner nun erntete. (jkali)