Prozess

Putzkräfte in Autobahn-Klo ausgebeutet

Nürnberg. Für Hungerlöhne ließen sie Hartz-IV-Empfänger als Putzkräfte in Autobahn-Toiletten schuften: Drei Männer müssen sich wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt beim Landgericht in Nürnberg verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, ihre Mitarbeiter zu 16-Stunden-Tagen verpflichtet zu haben. Dafür bekamen die Beschäftigten nur Monatslöhne zwischen 160 und 200 Euro.