Konzert

New Yorker Synagoge feiert Bob Dylan als jüdischen Propheten

Bob Dylans Literatur-Nobelpreis hat ihn zu einem „jüdischen Propheten“ gemacht. Jedenfalls hat eine Synagoge ihn als solchen geehrt.

Bob Dylan macht seit Jahrzehnten Musik. Dieses Bild zeigt ihm bei einem Auftritt 1984 in Basel.

Bob Dylan macht seit Jahrzehnten Musik. Dieses Bild zeigt ihm bei einem Auftritt 1984 in Basel.

Foto: Str / dpa

Berlin.  Bob Dylan ist ein jüdischer Prophet. Jedenfalls wenn man der Rabbinerin Angela Buchdahl glauben möchte. Mit Hinweis auf den Nobelpreis, mit dem Dylan kürzlich ausgezeichnet wurde, sagte Buchdahl beim Gottesdienst am Freitag in der New Yorker Central Synagogue: „Eine Ehrung für einen jüdischen Propheten unserer Zeit, der in dieser Woche besondere Anerkennung erfahren hat.“ Daraufhin singt zunächst eine Frau mit Gitarre Dylans berühmtes Lied: „Forever Young“. Wenig später singt auch die Rabbinerin selbst und ein Mann mit Klarinette begleitet die Sängerinnen.

Der US-Musiker Bob Dylan entstammt einer jüdischen Familie. Dylan wurde 1941 in Minnesota als Robert Allen Zimmermann geboren, später änderte er seinen Namen. Die Central Synagogue in New York gehört zu den ältesten jüdischen Gotteshäusern in den Vereinigten Staaten. Auf der Youtube-Seite der Synagoge steht das Konzert für den Propheten Bob Dylan online.

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