Nach BASF-Unglück noch sechs Verletzte auf Intensivstation

Explosion bei BASF: Noch immer kommen Einsatzkräfte nicht an den Ort heran

Ludwigshafen. Die Aufklärung des Unglücks beim Chemieriesen BASF wird noch einige Zeit dauern. Am Dienstagabend suchten Einsatzkräfte weiter nach einem Vermissten. Die Unglücksstelle konnte nicht direkt in Augenschein genommen werden, weil aus den Rohrleitungen nach wie vor Flüssigkeiten austraten.

Bei der Explosion waren am Montag zwei Mitarbeiter der BASF-Werksfeuerwehr getötet worden. Mehr als 20 Menschen wurden verletzt, zahlreiche davon schwer. Sechs lagen auf der Intensivstation. „Es steht zum Teil nicht sehr gut um die Menschen“, sagte Dieter Feid, Beigeordneter der Stadt Ludwigshafen. Der noch Vermisste ist nach Angaben der BASF kein Mitarbeiter des Unternehmens. Es könnte sich um einen Matrosen von einem Tankschiff handeln. „Wir gehen davon aus, dass er sich im Hafenbecken befindet“, sagte Feuerwehrchef Peter Friedrich. Taucher sollten den Hafen absuchen, sobald der Zugang aus Sicherheitsgründen freigegeben werde.

( dpa )

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