Tierliebe

Siebenjähriger verkauft zwei Jahre lang Limo – für ein Pony

Ein Junge verkauft zwei Jahre lang Limo, um sich ein Pony leisten zu können. Dann ist es soweit. Das Video des Moments berührt viele.

Ein Siebenjähriger verkaufte zwei Jahre lang selbstgemachte Limonade, um sich von den Erlösen ein eigenes Pony zu kaufen (Symbolfoto).

Ein Siebenjähriger verkaufte zwei Jahre lang selbstgemachte Limonade, um sich von den Erlösen ein eigenes Pony zu kaufen (Symbolfoto).

Foto: Imago

Redcliffe.  Seitdem er fünf Jahre alt war, träumt Sebastian Lucas aus Redcliffe in Australien davon, auf seinem eigenen Pferd zu reiten. Doch anstatt sich das Geld für das Tier von seinen Eltern auslegen zu lassen, arbeitete und sparte der Junge leidenschaftlich für seinen Traum. Er verkaufte selbstgemachte Limonade und steckte alles Geld, das er geschenkt bekam, in sein Sparschwein. Dann, nachdem über 3000 australische Dollar gespart sind, ist es endlich soweit.

Als Sebastian sieht, dass ihm seine Eltern ein neues Welsh-Pony gekauft haben, kann er sein Glück kaum fassen. Überwältigt von der Überraschung bricht der heute Siebenjährige in Tränen aus, umarmt seinen Vater und schüttelt immer wieder den Kopf. Ihm ist anzusehen, dass er nicht glauben kann, dass sein Kindheitstraum endlich in Erfüllung gegangen ist. Kents Mutter hat ein Video von der Reaktion ihres Sohnes aufgenommen und postete es auf Facebook, wo es bereits tausendfach angeschaut worden ist.

„Zwei Jahre verkaufte er Limonade und Eistee an Freunde und Familienmitglieder“, sagte Juliana Kent zum australischen Nachrichtenportal „9news.com.au“. Dass Sebastian so lange auf „Tom Boy“, so der Name des Ponys, gespart und leidenschaftlich dafür gearbeitet hatte, erfülle sie mit Stolz.

„Die Erlöse von den Verkäufen sowie das Zahnfee- und Weihnachtsgeld gingen alles ins Sparschwein“, sagt Kent. Die Hingabe ihres Sohnes Sebastian solle auch andere Kinder ermutigen, sagte sie zu „9news.com.au“. „Sage deinen Kindern niemals, sie könnten nichts erreichen“, sagte sie weiter. „Alles ist möglich.“ (bekö)